Julian Maier-Hauff (* 1992 in Lahr) ist ein deutscher Jazzmusiker (Trompete, Flügelhorn, auch Posaune, Alt- und Tenorsaxophon, Komposition).

Wirken Maier-Hauff studierte von 2011 bis 2015 Jazztrompete in Mannheim und Basel. Zusätzlich entdeckte er die Möglichkeiten einer Loop-Station, beschäftigte sich mit elektronischer Musik und studierte er Producing Composing Artist an der Popakademie Baden-Württemberg, wo er mittlerweile als Lehrbeauftragter tätig ist.

Als Trompeter, Saxophonist und Posaunist bewegt sich Maier-Hauff zwischen Popmusik, Jazz und elektronischer Musik. Sein Soloprojekt kombiniert improvisierte analoge und digitale Elektronik mit Live-Instrumenten und vereint House, Electronic und Jazz. Er komponierte für Orchester wie das Miagi Youth Orchestra South Africa, die Junge Norddeutsche Philharmonie oder das Münchner Rundfunkorchester. Weiterhin begleitete er Manu Chao, Robot Koch und Irie Révoltés. Als One Man Brass Section wirkte er für Künstler wie Mine, Sasha, Samy Deluxe, Fatoni & Edgar Wasser, Yvonne Catterfeld, Xiaomi, Roger Cicero, Listentojules, Jules Ahoi, Mahlukat, Shkoon oder Aurel Mertz.

2016 erschien seine EP Eman auf dem Label Springstoff; dort folgte im Folgejahr sein Album Forest for Rest. 2022 trat er mit Lukas DeRungs und weiteren Musikern bei Enjoy Jazz auf. Neben internationalen Touren und Festivalauftritten entwickelt er Kulturformate, darunter das Mannheimer Straßenmusik-Festival 2022 und die Kirchenmusikreihe ReCreate.

Preise und Auszeichnungen Maier-Hauff gewann 2012 die deutsche Boss Loop Station Championship. Im selben Jahr errang er mit seiner Band Lektron beim Biberacher Jazzpreis den dritten Preis.

Weblinks Webpräsenz Matthias Boksch: 3 Fragen an... Julian Maier-Hauff, Interview vom 27. Juli 2016 auf freiburg.subculture.de

Einzelnachweise

Kategorie:Jazz-Trompeter Kategorie:Multiinstrumentalist Kategorie:Komponist (Jazz) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1992 Kategorie:Mann