Nita Lindenberg, auch Natalie Lindenberg (* 1. Januar 1900 in Sankt Petersburg, † 1999 in Pöttmes) war eine deutsche Schriftstellerin und Bildhauerin. Werdegang Nita Lindenberg war die Tochter von Anna von Kügelgen, geb. Tscheremissinow, und des Psychiaters Ernst von Kügelgen. Sie heiratete in erster Ehe im Jahr 1923 den Diplomaten Werner Otto von Hentig, mit dem sie zwei Kinder bekam, Helga Hadidje und den Pädagogen Hartmut von Hentig. Die Ehe wurde geschieden. Die beiden Kinder wuchsen beim Vater und seiner zweiten Frau auf, obwohl sie im Scheidungsurteil ihrer leiblichen Mutter zugesprochen wurden. In zweiter Ehe heiratete Nita 1932 Horst Lindenberg, einen anthroposophisch orientierten Pfarrer und Arzt, mit dem sie zumindest zeitweilig in Berlin lebte. Insgesamt hatte sie 8 Kinder. Noch vor Ende des Nationalsozialismus zog sie nach Dietramszell in Bayern, wo sie mit einem Behelfsheim den Lebensunterhalt ihrer Familie verdiente. Von 1950 bis 1957 scheint sie in München ein Kinderheim geführt zu haben.

Werke

Zauberkraft Erinnerung. Stuttgart: Urachhaus 1986. Mehrere Auflagen Sich selber fremd: Ein Leben der Begegnungen mit kranken Menschen. Stuttgart: Urachhaus 1968. Mehrere Auflagen Goldregen. Köln: Mare Balticum 1994

Weblinks

Eintrag zu Nita (Natalie) Lindenberg im Baltischen Lexikon Digital Literatur von und über Nita Lindenberg bei der Deutschen Nationalbibliothek Besprechung des Buchs Sich selber fremd in Die Zeit durch Hartmut von Hentig

Einzelnachweise

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