Ägidius Hubert Gronewald (* 6. Juli 1858 in Köln; † 25. Juni 1931 in Düsseldorf) war ein deutscher Architekt und preußischer Baubeamter.Wolfram Hagspiel: Lexikon der Kölner Architekten. Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert, Bd. A–G, Böhlau, Wien/Köln 2022, S. 650.Karlheinz Buecholdt: Historisches Architektenregister, online unter: http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_gro.htm (abgerufen am 30. März 2026).
Leben Gronewald war der Sohn des Maurermeisters Bernhard Joseph Gronewald und der Caecilia Hubertina Gronewald, geborene Müller. Er legte 1880 das Abitur am Gymnasium Kreuzgasse in Köln ab. Im Januar 1885 wurde er zum Regierungsbauführer ernannt, im Juni 1889 zum Regierungsbaumeister.
Er übernahm gemeinsam mit Bernhard Zölffel und dem Regierungsbaumeister Johann Friedrich Neuhaus die Bauleitung für den Neubau der Universitätsbibliothek Marburg, die in den Jahren 1897 bis 1900 errichtet wurde.Herwig Gödeke; Franz-Heinrich Philipp: Die Universitätsbibliothek Marburg 1527–1977. Eine bauhistorische Darstellung. Gladenbach: Verlag Kempkes, 1977, S. 16–18.
Im Jahr 1910 war Gronewald als Regierungs- und Baurat in Düsseldorf tätig. Vor 1912 arbeitete er zeitweise beim Universitätsbauamt der Universität Göttingen. Seine Wirkungsorte waren unter anderem Marburg, Göttingen, Bromberg und Düsseldorf. Zuletzt lebte er in Düsseldorf, wo er 1931 im Alter von 72 Jahren verstarb. Er war verheiratet mit Elisabeth Martha Berta Minna Gronewald geb. Zeitz. Einzelnachweise
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