Der Titel London Life wurde ab 1965 von Tatler unter dem Herausgeber Mark Boxer (19. Mai 1931 – 20. Juli 1988New York Times: Mark Boxer, Editor, Cartoonist And Social Satirist, Is Dead at 57) verwendet.Sallie McNamara: Tatler's Irony: Conspicuous Consumption, Inconspicuous Power and Social Change. Springer 2018, ISBN 3-319-76914-6, S. 3. In seiner recht kurzen Existenz war London Life der Inbegriff der Swinging Sixties. Die erste Ausgabe erschien im Oktober 1965, im Mai 1966 fand im neu eröffneten Post Office Tower (heute BT Tower) eine Redaktions-Party statt. Auf der Gästeliste, die sich wie ein Who’s Who der Swinging '60er Jahre liest, standen Personen wie z. B. David Bailey, Jane Asher, Peter Blake, David Hockney und Mick Jagger.

Verlagsgesellschaft war die Thomson-Gruppe mit ihrem Geschäftsbereich Illustrierte Zeitungen. Zu Boxers Team gehörten David Hillman und David Puttnam, mit Jean Shrimpton als beratender Mode-Redakteur und Fotografen wie Terence Donovan, Duffy und Ron Traeger. Tony Elliott's Time Out kam im August 1968 auf die Straße, aber es gibt kaum einen Vergleich. Time Out war ein linkes Underground-Magazin, während London Life sehr für das Swinging Sixties Smart-Set stand, dem auch Boxer selbst angehörte. Der Druck von London Life wurde zu Weihnachten 1966 eingestellt.BBC News: The short life and swinging times of London Life Magazine Vom 13. Oktober 2015

Literatur Simon Wells: London Life. Omnibus Press 2019, ISBN 1-785-5884-35. Andy Roberts: Divine Rascal: On the Trail of LSD's Cosmic Courier, Michael Hollingshead. MIT Press 2019, ISBN 1-907-2227-82, S. 129.

Einzelnachweise

Kategorie:Zeitschrift (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Ersterscheinen 1965 Kategorie:Englischsprachige Zeitschrift Kategorie:Kulturzeitschrift Kategorie:Erscheinen eingestellt 1966