Überleben in Neukölln ist ein Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim aus dem Jahre 2017.

Handlung Von Praunheim porträtiert im Berliner Bezirk Neukölln queere Menschen, die aus ihrem Leben erzählen. Im Mittelpunkt steht die Dragqueen Juwelia Soraya, die einen Kieztreff betreibt und als Künstlerin tätig ist. Zusammen mit dem Filmteam reist sie nach New York City, um ihre erste internationale Ausstellung in einer renommierten Galerie zu eröffnen.

Notizen Der Film feierte 2017 seine Premiere beim Filmfest München und wurde im selben Jahr unter anderem beim Kunstfestival 48 Stunden Neukölln gezeigt.

Die TV-Premiere folgte 2019 im RBB.

Überleben in Neukölln lehnt sich bewusst an von Praunheims Filmtitel Überleben in New York von 1989 an.

Auszeichnungen 2018: Nominierung für den Jury-Award beim Merlinka Filmfestival in Sarajevo, Belgrad und Podgorica

Rezeption Die Kino-Zeit resümierte: „Ein Filmmosaik, dessen Bausteine das Bild eines Stadtteils ergeben.“ Queer.de schrieb: „Überleben in Neukölln ist ein liebevolles Porträt des zurzeit spannendsten Teils Berlins ‐ und zugleich ein Zeugnis eines Bezirks, der bald seine Künstler, die sich die Mieten nicht mehr leisten können, vertreiben wird.“ Das Männer Magazin meinte: „Ein spannendes Zeitdokument mit ernsten Untertönen, das private Einblicke gibt, die man sonst nur schwer bekommt. Eine queere Milieustudie, die unterhält.“

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2017 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Rosa von Praunheim Kategorie:Homosexualität im Film