Szyba (deutsch Scheibau) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Nowe Miasteczko im Powiat Nowosolski der Woiwodschaft Lebus in Polen.

Geschichte mini|links|Gutshof Im Breslauer Zehntregister Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis aus dem Jahr 1295 wird über die Zahlung des Zehnten an den Fürstbischof Johann III. Romka berichtet. Bis 1675 gehörte das Gut den Herren Zedlitz, danach weiteren Adeligen. 1841 wurde es von Adolph Neumann, dem Abgeordneten des Bezirks Freistadt erworben, fünfzig Jahre später vom königlichen Rat Otto Sperberg. 1919 gelangte es an Paul Ciecierski, dem seine Witwe folgte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut von einem staatlichen Landwirtschaftsbetrieb übernommen. Im ehemaligen Herrenhaus wurden Büros und ein Gemeinschaftsraum eingerichtet. Ab 1967 wurde es nicht mehr genutzt. Im Dezember 1987 wurde das Gut von der Familie Jachimowicz erworben, in deren Händen es bis heute ist. 1997 gründete Wojciech Jachimowicz in einem der Räume des Herrenhauses ein Museum für Musikinstrumente.

Sehenswürdigkeiten Unter Denkmalschutz steht: Gutshof, 1797 für Maria Sophia von Braun errichtet worden war, mit architektonischem Portal an der Hauptfassade.Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 910.

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