mini|Monkey Bread Monkey Bread (englisch, Affenbrot) ist ein amerikanisches Gebäck, das aus übereinanderliegenden kleinen Teigkugeln geformt wird, die sich beim Backen verbinden. Es gibt sowohl herzhafte als auch süße Varianten, aus Keksteig aus der Dose oder aus Hefeteig. Die Kugeln werden vor dem Backen in geschmolzener Butter geschwenkt, manchmal mit Korinthen verfeinert. Zum Verzehren können die einzelnen Kugeln herausgezupft werden. mini|Frucht vom Affenbrotbaum, reif, aufgeschnitten, mit trockenem Fruchtfleisch (Adansonia digitata) Der amerikanische Lebensmittelhersteller Pillsbury hatte in den 1950er Jahren einen Fertigkeksteig im Angebot, sowie einige Rezepte für das beliebte Bubble Loaf (deutsch: Blasen(Brot)laib), auch als Monkey Bread bekannt. Monkey Bread war ein fester Bestandteil der Speisekarte des Restaurants Mariposa im Kaufhaus Neiman Marcus in Houston, das 1967 eröffnet wurde. Das Rezept wurde von Helen Corbitt, der Leiterin der Gastronomieabteilung von Neiman Marcus, entwickelt. First Lady Nancy Reagan machte Monkey Bread zu einem traditionellen Gericht der Weihnachtsfeier im Weißen Haus. Sie behauptet, das Brot heiße so, „weil man beim Backen etwas herumhantieren muss (“to monkey around" = herumalbern).

Der Ursprung des Namens ist unbekannt, rührt vermutlich aber von der Namensähnlichkeit mit dem Affenbaum (Araucaria araucana) her, dessen stachelige Zweige das Pflücken erschweren. Es gibt auch die mit dem Gebäck ähnelnde Frucht des Affenbrotbaums (Adansonia digitata), aber keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Gebäck. Der Lebensmittelhistoriker Gil Marks weist darauf hin, dass die ungarischen Aranygaluska (Goldknödel) oft mit dem ähnlichen Monkey Bread verwechselt werden, bei dem der Teig jedoch nicht in Zimt oder Zucker getaucht wird, und dass die Namen oft wahllos verwendet werden.

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Kategorie:US-amerikanische Küche