Nadine Lehner (* 1978 in Naila)Lehner, Nadine. In: Ingrid Bigler-Marschall (Hrsg.): Deutsches Theater-Lexikon. Nachtragsband, Teil 3: K – L. De Gruyter, Berlin 2015, ISBN 978-3-11-031137-2, S. 304. ist eine deutsche Opernsängerin (Sopran).
Leben und Karriere Nadine Lehner wuchs in Schwarzenbach an der Saale auf und erlangte 1998 das Abitur am Jean-Paul-Gymnasium Hof.Sören Göpel-Schulze: Eine Fränkin verzückt den Norden. In: Frankenpost. 13. Dezember 2025. Abgerufen am 11. April 2026. Sie absolvierte eine Gesangsausbildung bei Norma Sharp, Wolfram Rieger, Dietrich Fischer-Dieskau und Julia Varady an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ihr Debüt gab sie 2002 an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Es folgten Gastverträge u. a. in Kanada und Singapur. Seit 2004 gehört sie dem Ensemble des Theater Bremens an.Bremer Senat verleiht Nadine Lehner den Ehrentitel Kammersängerin. Theater Bremen. Abgerufen am 30. März 2026. Sie wirkte in zahlreichen Opernproduktionen mit und übernahm Rollen im klassischen und modernen Repertoire.
Vom Bremer Senat wurde ihr im Dezember 2025 der Ehrentitel Kammersängerin verliehen.Nadine Lehner wird Bremer Kammersängerin. musik-heute.de. 10. Dezember 2025, abgerufen am 30. März 2026.
Rezeption In der Fachpresse wurde Lehners künstlerische Arbeit wiederholt positiv besprochen. In einer Kritik zu Sergej Prokofjews Der feurige Engel wurde ihre Darstellung als „Glücksfall“ mit „bezwingender Bühnenpräsenz“ hervorgehoben. Auch die Neue Musikzeitung würdigte ihre Leistung und beschrieb ihre Darstellung als stimmlich und darstellerisch eindrucksvoll. Weitere Rezensionen betonen ihre Ausdruckskraft und Bühnenpräsenz.
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