José Soares (* 1991 in Luxemburg) ist ein portugiesischer Jazzmusiker (Altsaxophon, Komposition).
Leben und Wirken Soares wuchs großteils in Portugal auf, wo er mit sechs Jahren ersten Saxophonunterricht in der lokalen Banda Filarmónica in Figueira da Foz erhielt. Später trat er in die klassische Saxophonklasse von José Firme am Conservatório de Música David de Sousa ein. Anschließend zog er nach Espinho, um an der Escola Profissional de Música de Espinho bei Fernando Ramos, Gilberto Bernardes und Francisco Ferreira seine Berufsausbildung zu machen. Ab 2010 absolvierte er an der Escola Superior de Música e Artes do Espectáculo in Porto ein Bachelor-Studium als Jazz-Saxophonist bei Mário Santos, Nuno Ferreira, Carlos Azevedo und Abe Rábade. Von 2017 bis 2019 schloss sich ein Masterstudium am Conservatorium van Amsterdam bei Ben van Gelder, Joris Roelofs und Jasper Blom an.
Soares, der seitdem zwischen Amsterdam und Lissabon pendelt, legte 2025 unter eigenem Namen das Album Soma mit eigenen Kompositionen für ein Quartett mit dem Pianisten und Synthesizerspieler José Diogo Martins, dem israelischen Bassisten Omer Govreen und dem Schlagzeuger João Lopes Pereira vor. Er arbeitete auch mit einem zweiten Quartett (mit Youngwoo Lee am Klavier, Jort Terwijn am Bass und Sun-Mi Hong am Schlagzeug), seinem Trio (mit Gonçalo Neto an der Gitarre und Alessandro Fongaro am Bass) und einem gemeinsamen Trio mit der mexikanischen Singer-Songwriterin Fuensanta Méndez und dem Trompeter Alistair Payne sowie einem Duo mit Harmen Fraanje.
Als Gastsolist trat Soares mit großen Formationen wie dem Orquestra Jazz de Matosinhos und der Banda Sinfónica Portuguesa auf. Im Quintett von Teis Semey spielte er die Alben Throw Stones (2019), Mean Mean Machine (2021) und En Masse (2024) ein. Weiterhin gehörte er zum Quartett von Carlos Bica (11:11), zum Sextett von Alistair Payne (Reflex), zu Pedro Ivo Ferreiras Orè und zu Gruppen von Federico Calcagno (Liquid Identities, Mundus Inversus). Zudem ist er auf Alben von Axes, Eduardo Cardinho Quinteto, Ensemble Super Moderne, HVIT, Jeffery Davis, Giuseppe Campisi und Pedro Melo Alves’ Omniae Large Ensemble zu hören.
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Einzelnachweise
Kategorie:Jazz-Saxophonist Kategorie:Komponist (Jazz) Kategorie:Portugiese Kategorie:Geboren 1991 Kategorie:Mann