Lara Rüter (* 1990 in Hannover) ist eine deutsche Schriftstellerin. Mit amoretten in netzen veröffentlichte sie 2024 ihren ersten Gedichtband; 2026 folgte mit Affenliebe ihre erste Erzählung.
Leben und Wirken Rüter lebt in Leipzig. Sie war Preisträgerin für Lyrik beim 26. Open Mike. Im Jahr 2020 erhielt sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik. 2021 wurde sie mit einem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März ausgezeichnet. Im Jahr 2025 war sie Stadtschreiberin der Stadt Halle (Saale). Im Juli 2025 erhielt sie für amoretten in netzen den Kranichsteiner Literaturförderpreis. Im März 2026 wurde ihr für amoretten in netzen außerdem der Orphil-Debütpreis zugesprochen.
Rüters erster Gedichtband amoretten in netzen erschien 2024 im Verlag Das Wunderhorn. Die Jury des Kranichsteiner Literaturförderpreises bezeichnete den Band als eines der bemerkenswertesten Lyrikdebüts der letzten Jahre. Während ihrer Stadtschreiberzeit in Halle organisierte sie an elf Schulen mehr als 20 Arbeitskreise zum kreativen Schreiben für Kinder und Jugendliche. 2026 erschien ihre Erzählung Affenliebe. Das Buch ist im Umfeld des Pongolands und des angeschlossenen Primatenforschungszentrums im Zoo Leipzig angesiedelt und thematisiert Beobachtungen über Menschenaffen sowie Liebe, Tod und Elternschaft. Die Kritik beschrieb Affenliebe als kluges und hochpoetisches Debüt sowie als eine Mischung aus Erzählung und Essay. Anfang 2026 war Rüter überdies für den Wortmeldungen-Literaturpreis nominiert.
Einzelnachweise
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