Ursula Naumann (* 10. Dezember 1921 in Chemnitz als Ursula Stöhr; † 11. Februar 2009 in Dresden) war eine deutsche Bildhauerin.
Leben und Werk Ursula Naumann nahm von 1944 bis 1948 bei Herbert Volwahsen im Künstlerhaus Loschwitz Bildhauer-Unterricht. 1949 war sie Volontärin in der Porzellanmanufaktur Meißen. Danach arbeitete sie freischaffend als Bildhauerin. Sie wohnte ab 1949 im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, wo sie auch ihr Atelier hatte.
1950 heiratete sie den Grafiker und Bildhauer Hermann Naumann, mit dem sie vier Kinder hatte. Die Ehe endete 1977. Neben ihrer Arbeit für die Familie war sie als Bildhauerin tätig. Sie schuf insbesondere Plastiken in Bronze, Eisen, Keramik und Zement, u. a. als Auftragswerke für den öffentlichen Raum, sowie Gemmen aus Halbedelsteinen.
Rezeption
Werkbeispiele Wasserträgerin (1948, Gips)Der Bildindex der Kunst & Architektur nennt die Plastik als Exponat auf der Dritten Deutschen Kunstausstellung. Lt. Katalog war Ursula Naumann auf dieser Ausstellung nicht vertreten. Es ist zu vermuten, dass sie das Werk eingereicht hatte, sie aber nicht berücksichtigt wurde. Selbstporträt (1949, Gips) Porträt Angela (1953, Gips) Tänzerin (1967, Bronze; Guss durch Pirner & Franz; Dresden, Hof des Hauses der Presse)Ruth Pape et al. (Bearbeitung): Bildende Kunst + Architektur. Katalog Teil 5 Dresden, Cottbus, Frankfurt. Deutsche Bauakademie, Berlin, 1973, S. 24/2
Literatur Künstler am Dresdner Elbhang. Band 1. Elbhang-Kurier-Verlag, Dres-den, 1999, S. 119
Einzelnachweise
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