Die 2. Schachbundesliga 2025/26 war die 45. Saison der 2. deutschen Schachbundesliga und gleichzeitig die zweite, die in zwei Parallelstaffeln ausgetragen wurde.

Spieltermine Es wurden in beiden Staffeln außer in der 3. Runde grundsätzlich zwei Wettkämpfe pro Wochenende gespielt. Die Spieltermine waren der 27. und 28. September, 16. November, 6. und 7. Dezember 2025, 17. und 18. Januar, 7., 8. und 28. Februar sowie 1. März 2026. Die Wettkämpfe der 3. Runde konnten einvernehmlich auf den Freitag eines der vier ersten Wettkampfwochenenden verlegt werden, wovon die Mannschaften auch überwiegend Gebrauch machten. Drei Wettkämpfe der Nord-Staffel fanden tatsächlich am 16. November 2025 statt, ein Wettkampf der Süd-Staffel am 26. September 2025, drei Wettkämpfe der Süd-Staffel am 5. Dezember 2025, ein Wettkampf der Nord-Staffel am 16. Januar 2026 und je zwei Wettkämpfe der Nord- und Süd-Staffel am 6. Februar 2026. Der Aufstiegsstichkampf zur 1. Liga 2026/27 fand am 22. März 2026 statt.

Modus Jeweils zwölf Mannschaften spielten in den Staffeln Nord und Süd ein einfaches Rundenturnier. Die Staffeleinteilung wurde nach geographischen Gesichtspunkten vorgenommen, eine feste Zuteilung nach Verbandszugehörigkeit ist seit der Saison 1991/92 nicht mehr vorgesehen.

Im Regelfall steigen die beiden Staffelsieger in die 1. Bundesliga auf, während die beiden Zweitplatzierten in einem Stichkampf den dritten Aufsteiger ausspielen. Die letzten drei beider Staffeln steigen in die Oberligen ab. Über die Platzierung entschied zunächst die Anzahl der Mannschaftspunkte, anschließend die Anzahl der Brettpunkte.

Teilnehmer

2. Bundesliga Nord Die Staffel Nord nahm mit dem SV Mülheim-Nord und dem SK Doppelbauer Kiel zwei Absteiger aus der 1. Bundesliga 2024/25 auf, während aus der Oberliga der SV Erkenschwick 1923, die SG Aufbau Elbe Magdeburg und die zweite Mannschaft des SK Kirchweyhe aufgestiegen waren. Ferner wechselte der SV 1920 Hofheim von der Süd- in die Nordstaffel.

Bereits vor der letzten Runde waren die ersten Entscheidungen gefallen. Der SC Remagen-Sinzig stand als Aufsteiger fest, während der HSK Lister Turm und Magdeburg den Abstieg nicht mehr vermeiden konnten. Die Entscheidung über den zweiten Platz sowie über den dritten Absteiger fielen in der letzten Runde in direkten Vergleichen. Echwick setzte sich gegen die zweite Mannschaft des SV Werder Bremen durch und wurde damit Zweiter, der Aachener Schachverein 1856 unterlag der zweiten Mannschaft des Hamburger SK und hätte damit rein sportlich absteigen müssen. Da allerdings durch Rückzüge zwei Startplätze in der 2. Liga frei wurden (der SK Göggingen zog seine Mannschaft aus der 2. Liga zurück, während die SF Deizisau ihre Mannschaft aus der 1. Liga zurückzogen und auch auf einen Start in der 2. Liga verzichteten), erreichte in beiden Staffeln der Zehnte noch den Klassenerhalt, so dass Aachen der Abstieg erspart blieb.

Abschlusstabelle Verein Sp G U V MP Brett-P. 1. SC Remagen-Sinzig 11 9 0 2 18:4 54,5:33,5 2. SV Erkenschwick 1923 (N) 11 7 1 3 15:7 52,0:36,0 3. SG Porz 11 5 4 2 14:8 48,5:39,5 4. SK Kirchweyhe II. Mannschaft (N) 11 5 4 2 14:8 48,0:40,0 5. Werder Bremen II. Mannschaft 11 5 3 3 13:9 45,0:43,0 6. SV Mülheim-Nord (A) 11 4 3 4 11:11 46,5:41,5 7. SV 1920 Hofheim 11 3 4 4 10:12 44,5:43,5 8. Hamburger SK II. Mannschaft 11 4 2 5 10:12 43,0:45,0 9. SK Doppelbauer Kiel (A) 11 3 3 5 9:13 41,5:46,5 10. Aachener Schachverein 1856 11 2 3 6 7:15 36,0:52,0 11. HSK Lister Turm 11 2 3 6 7:15 36,0:52,0 12. SG Aufbau Elbe Magdeburg (N) 11 1 2 8 4:18 32,5:55,5

Entscheidungen Aufstieg in die 1. Bundesliga 2026/27: SC Remagen-Sinzig Teilnahme am Aufstiegsstichkampf zur 1. Bundesliga 2026/27: SV Erkenschwick 1923 Absteiger in die Oberliga: HSK Lister Turm, SG Aufbau Elbe Magdeburg (A) Absteiger des Vorjahres (N) Aufsteiger des Vorjahres

Kreuztabelle Ergebnisse 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 1. SC Remagen-Sinzig

5½ 5 5 6 3½ 4½ 4½ 6 5½ 3½ 5½ 2. SV Erkenschwick 1923 2½

4 5½ 5½ 4½ 3½ 4½ 3½ 5 7 6½ 3. SG Porz 3 4

4 3 5 4½ 4 5½ 4 5½ 6 4. SK Kirchweyhe II. Mannschaft 3 2½ 4

4 4 4 6 4½ 5 6 5 5. Werder Bremen II. Mannschaft 2 2½ 5 4

1½ 5½ 5 4 4 6 5½ 6. SV Mülheim-Nord 4½ 3½ 3 4 6½

4 2½ 2½ 6½ 4 5½ 7. SV 1920 Hofheim 3½ 4½ 3½ 4 2½ 4

3 4 6 5½ 4 8. Hamburger SK II. Mannschaft 3½ 3½ 4 2 3 5½ 5

4½ 5 4 3 9. SK Doppelbauer Kiel 2 4½ 2½ 3½ 4 5½ 4 3½ 3½ 4½ 4 10. Aachener Schachverein 1856 2½ 3 4 3 4 1½ 2 3 4½

4 4½ 11. HSK Lister Turm 4½ 1 2½ 2 2 4 2½ 4 3½ 4

6 12. SG Aufbau Elbe Magdeburg 2½ 1½ 2 3 2½ 2½ 4 5 4 3½ 2

2. Bundesliga Süd Die 2. Liga Süd nahm mit den SF Bad Mergentheim einen Absteiger aus der Bundesliga 2024/25 auf, während aus der Oberliga der SV 1947 Walldorf, der SV Bavaria Regensburg und die SF Heidesheim aufgestiegen waren. Ferner wechselte der SV 1920 Hofheim von der Süd- in die Nordstaffel.

Mit Heidesheim und dem ESV Nickelhütte Aue standen zwei Absteiger vorzeitig fest, während die Entscheidung über den dritten Absteiger und über den Aufstieg erst in der letzten Runde fielen. An der Spitze setzte sich Bad Mergentheim gegen den Münchener SC 1836 durch und stieg damit direkt wieder auf, während sich München für den Stichkampf um den Aufstieg qualifizierte. Im Abstiegskampf kam der TSV Schönaich gegen den direkten Konkurrenten Regensburg nicht über ein 4:4 hinaus und wäre damit rein sportlich abgestiegen. Da allerdings durch Rückzüge zwei Startplätze in der 2. Liga frei wurden (der SK Göggingen zog seine Mannschaft aus der 2. Liga zurück, während die SF Deizisau ihre Mannschaft aus der 1. Liga zurückzogen und auch auf einen Start in der 2. Liga verzichteten), erreichte in beiden Staffeln der Zehnte noch den Klassenerhalt, so dass Schönaich wie im Vorjahr der Abstieg erspart blieb.

Abschlusstabelle Verein Sp G U V MP Brett-P. 1. SF Bad Mergentheim (A) 11 9 0 2 18:4 62,0:26,0 2. Münchener SC 1836 11 7 3 1 17:5 53,5:34,5 3. Schachclub Eppingen 11 8 0 3 16:6 50,0:38,0 4. OSG Baden-Baden II. Mannschaft 11 7 1 3 15:7 47,5:40,5 5. SC Viernheim II. Mannschaft 11 5 2 4 12:10 47,0:41,0 6. SC Garching 11 5 2 4 12:10 45,5:42,5 7. SK Göggingen 11 6 0 5 12:10 44,5:43,5 8. SV 1947 Walldorf (N) 11 4 2 5 10:12 41,0:47,0 9. SV Bavaria Regensburg (N) 11 2 3 6 7:15 38,0:50,0 10. TSV Schönaich 11 2 2 7 6:16 35,5:52,5 11. ESV Nickelhütte Aue 11 1 2 8 4:18 34,5:53,5 12. SF Heidesheim (N) 11 1 1 9 3:19 29,0:59,0

Entscheidungen Aufsteiger in die 1. Bundesliga 2026/27: SF Bad Mergentheim Teilnahme am Aufstiegsstichkampf zur 1. Bundesliga 2026/27: Münchener SC 1836 Absteiger in die Oberliga: SK Göggingen (freiwilliger Rückzug), ESV Nickelhütte Aue, SF Heidesheim (A) Absteiger des Vorjahres (N) Aufsteiger des Vorjahres

Kreuztabelle Ergebnisse 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 1. SF Bad Mergentheim

4½ 6 3½ 3½ 5 6½ 7 6½ 6 7 6½ 2. Münchener SC 1836 3½

6 4 5 4 4½ 4 6 5 6 5½ 3. Schachclub Eppingen 2 2

5½ 4½ 4½ 5½ 5 3½ 5½ 5½ 6½ 4. OSG Baden-Baden II. Mannschaft 4½ 4 2½

6 2 2½ 5½ 5 5 4½ 6 5. SC Viernheim II. Mannschaft 4½ 3 3½ 2

6 3½ 5 4 4 6 5½ 6. SC Garching 3 4 3½ 6 2

3½ 4½ 5 5½ 4½ 4 7. SK Göggingen 1½ 3½ 2½ 5½ 4½ 4½

3½ 4½ 6½ 3 5 8. SV 1947 Walldorf 1 4 3 2½ 3 3½ 4½

4½ 4½ 4 6½ 9. SV Bavaria Regensburg 1½ 2 4½ 3 4 3 3½ 3½

4 4 5 10. TSV Schönaich 2 3 2½ 3 4 2½ 1½ 3½ 4 4½ 5 11. ESV Nickelhütte Aue 1 2 2½ 3½ 2 3½ 5 4 4 3½ 3½ 12. SF Heidesheim 1½ 2½ 1½ 2 2½ 4 3 1½ 3 3 4½

Stichkampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga Heim Gast Ergebnis Münchener SC 1836 SV Erkenschwick 1923 3:5

Entscheidungen Aufstieg in die 1. Bundesliga 2026/27: SV Erkenschwick 1923 Verbleib in der 2. Bundesliga: Münchener SC 1836

Weblinks Ergebnisdienst beim Deutschen Schachbund

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