Wolfgang Kubelka (* 18. Februar 1935 in Wien) ist ein österreichischer Pharmazeut und emeritierter Professor für Pharmakognosie.
Kubelka begann 1953 mit dem Studium der Pharmazie. 1958 wurde er wissenschaftliche Hilfskraft und 1963 Universitätsassistent. Das Studium schloss er 1965 mit der Promotion ab. Als Postdoc arbeitete er in Basel u. a. mit Tadeus Reichstein, Bonn und Ohio. 1973 habilitierte er im Fach Pharmakognosie. Zehn Jahre später wurde er Nachfolger von Kurt Jentzsch als Leiter des Instituts für Pharmakognosie an der Universität Wien. Zwischen 1987 und 1991 war Kubelka Dekan der Formal- und Naturwissenschaftlichen Fakultät. Im Jahr 2003 wurde er emeritiert.
Einer seiner Forschungsschwerpunkte, so auch seine Dissertation und seine Habilitationsschrift, war die heilende Wirkung des Maiglöckchens. Kubelka gilt als Doyen der Pharmakognosie.
Wolfgang-Kubelka-Preis Die Österreichische Gesellschaft für Phytotherapie, deren Präsident er lange Zeit war, verleiht alle drei Jahre den mit 3000 Euro dotierten Wolfgang-Kubelka-Preis für Arbeiten, die einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der Phytotherapie leisten.
Publikationen mit Johann Jurenitsch, Claudia Müller, Kurt Schneider: 200 Jahre Pharmakognosie in Wien. Eine Wissenschaft im Dienst der Arzneimittelsicherheit. Facultas Univ.-Verl., Wien 1998, ISBN 3-85076-472-9. mit Reinhard Länger: Phytokodex - Pflanzliche Arzneispezialitäten in Österreich 2001/2002, Krause & Pachernegg, 2001, ISBN 978-3-901299-32-2 Publikationsliste bei Scholar GPS
Einzelnachweise
Kategorie:Person (Pharmazeutische Wissenschaften) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Mann