Ekkehard Hallensleben (* 1930 in Celle) ist ein deutscher Diplomat im Ruhestand. Er war Botschafter in Bolivien.
Werdegang Hallensleben studierte Romanistik und Germanistik in Braunschweig, Marburg, Perugia, Innsbruck, Dijon und Köln. 1958 wurde er an der Universität zu Köln mit der Dissertation „J. P. de Oliveira Martins und der Sozialismus in der ‚Generation von 1865‘“ promoviert. Von 1959 bis 1961 war er Dozent für Deutsch an der Universität Kairo sowie an der Ain-Schams-Universität in Kairo.
Anschließend trat Hallensleben in den Auswärtigen Dienst ein. Seine erste Auslandsverwendung nach dem Vorbereitungsdienst führte ihn ab 1965 als Kulturreferent an die Handelsvertretung in Rumänien, die 1967 in die Deutsche Botschaft Bukarest umgewandelt wurde. Anschließend war er von 1969 bis 1971 Referent für Rumänien und Ungarn in der Zentrale des Auswärtigen Amts in Bonn. Während dieser Zeit fungierte er auch als Dolmetscher, unter anderem beim Besuch des rumänischen Ministerpräsidenten Ion Gheorghe Maurer in Bonn 1969 und beim Staatsbesuch von Bundespräsident Gustav Heinemann in Rumänien 1972. Später war Hallensleben als Vortragender Legationsrat Erster Klasse Leiter des Referats „Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay“ im Auswärtigen Amt. Weitere Auslandsstationen führten ihn an die Botschaft in Santiago de Chile, an die Botschaft in Belgrad und an die Botschaft in Brasília. Zuletzt war er von 1993 bis zu seiner Pensionierung 1995 als Botschafter in Bolivien Leiter der Botschaft in La Paz.
Einzelnachweise
Kategorie:Deutscher Botschafter in Bolivien Kategorie:Hochschullehrer (Ain-Schams-Universität) Kategorie:Absolvent der Universität zu Köln Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1930 Kategorie:Mann