Lindy Brigitte Leveau-Agricole (* 14. November 1978 in Victoria als Lindy Leveau) ist eine ehemalige Leichtathletin von den Seychellen, die sich auf den Speerwurf spezialisiert hat und aktuell Inhaberin des Landesrekordes ist. Sie wurde 1998 in Dakar Afrikameisterin in dieser Disziplin und gewann zudem drei Medaillen bei Afrikaspielen.

Sportliche Laufbahn Erste Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Lindy Leveau-Agricole vermutlich im Jahr 1996, als sie bei den Afrikameisterschaften in Yaoundé mit einer Weite von 42,24 m die Silbermedaille hinter der Tunesierin Fatma Zouhour Toumi gewann. Anschließend schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Sydney mit 33,90 m und 39,06 m jeweils in der Qualifikationsrunde im Diskus- und Speerwurf aus. 1998 siegte sie mit 47,56 m bei den Afrikameisterschaften in Dakar und belegte anschließend mit 43,18 m den achten Platz beim IAAF World Cup in Johannesburg. Daraufhin belegte sie bei den Commonwealth Games in Kuala Lumpur mit 42,94 m den siebten Platz. Im Jahr darauf belegte sie bei den Afrikaspielen ebendort mit 47,55 m den vierten Platz im Speerwurf und gelangte im Diskuswurf mit 41,78 m auf Rang sieben. 2000 gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Algier mit 50,88 m die Silbermedaille hinter der Tunesierin Aïda Sellam und im Jahr darauf belegte sie bei den Spielen der Frankophonie in Ottawa mit 53,11 m den fünften Platz. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit 49,40 m in der Qualifikationsrunde aus. 2003 gewann sie bei den Afrikaspielen in Abuja mit 53,23 m die Silbermedaille hinter der Tunesierin Aïda Sellam und anschließend belegte sie bei den Afro-asiatischen Spielen in Hyderabad mit 49,41 m den achten Platz. 2005 siegte sie bei den Spielen der Frankophonie in Niamey mit 53,92 m im Speerwurf und belegte im Diskusbewerb mit 40,25 m den fünften Platz. Im Jahr darauf klassierte sie sich bei den Commonwealth Games in Melbourne mit 54,50 m auf dem siebten Platz und anschließend gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Bambous mit 54,41 m die Bronzemedaille hinter den Südafrikanerinnen Justine Robbeson und Sunette Viljoen. 2007 gewann sie bei den Afrikaspielen in Algier mit 56,49 m die Silbermedaille im Speerwurf hinter der Südafrikanerin Justine Robbeson und belegte im Diskuswurf mit 42,47 m den sechsten Platz. Daraufhin brachte sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka in der Qualifikationsrunde keinen gültigen Versuch zustande. Im Jahr darauf gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Addis Abeba mit 52,92 m die Silbermedaille hinter der Südafrikanerin Sunette Viljoen und anschließend nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und verpasste dort mit 56,32 m den Finaleinzug. 2009 siegte sie mit 57,48 m erneut bei den Spielen der Frankophonie in Beirut und im Jahr darauf belegte sie bei den Afrikameisterschaften in Nairobi mit 52,42 m den vierten Platz. 2011 gewann sie bei den Afrikaspielen in Maputo mit 51,26 m die Bronzemedaille hinter den Südafrikanerinnen Justine Robbeson und Gerlize de Klerk und beendete daraufhin ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 33 Jahren.

Persönlichkeiten Diskuswurf: 43,29 m, 1. April 2007 in Réduit Speerwurf: 57,86 m, 25. Juni 2005 in Victoria

Weblinks

Eintrag bei Athleticspodium.com (englisch)

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