mini|St.-Nicolai-Kirche Hullersen mini|Portalinschrift mini|hochkant|Grabstein des Pastors J. B. Crome mini|Kirchenraum mini|Orgel Die St.-Nicolai-Kirche ist ein Kirchengebäude in Hullersen, einem Ortsteil der Stadt Einbeck im südniedersächsischen Landkreis Northeim. Seit 2014 gehört sie als Teil der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Einbeck dem Kirchenkreis Leine-Solling im Sprengel Hildesheim-Göttingen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers an.
Geschichte Die St.-Nicolai-Kirche in Hullersen ist eine Gründung des Stiftes Corvey. 1479 sah sich Abt Hermann von Stockhausen „wegen der herrschenden Feindseligkeiten“ gezwungen, das Patronatsrecht Corveys über die St.-Nicolai-Kirche an das Einbecker Marienstift abzutreten.Urkunde in der Deutschen Digitalen Bibliothek Bereits 1522 führte der aus Salzwedel stammende Pfarrer Johannes Ebbrecht gegen den Widerstand des Marienstifts reformatorisches Gedankengut in seine Gottesdienste ein, so dass er auf Befehl des (katholischen) Herzogs Erich I. auf der Burg Hunnesrück inhaftiert wurde.Von Hullersen verbreitete sich die Reformation. In: Einbecker Morgenpost vom 26. Juli 2017 digitalisat Auf Johann Bernhard Crome (1660–1721), der als Pastor in Hullersen tätig war, verweist sein am Außenbau der Kirche angebrachter Grabstein.
Die heutige St.-Nicolai-Kirche entstand als Ersatz für das baufällig gewordene mittelalterliche Kirchengebäude, errichtet als eine Saalkirche mit polygonal schließendem Altarraum und Giebeldachreiter in den einfachen Formen des Weserbarocks. Die Portalinschrift nennt den 21. Juli 1778 als Einweihungsdatum: JES. XXVI. V. 2/ THUT DIE THORE AUF/ DAS HEREIN GEHE EIN GERECHTES VOLK/ WELCHES DEN GLAUBEN BEWAHRE/ EINGEWEIHET DEN 21TEN JULI 1778
Ausstattung Der flachgedeckte Kirchenraum ist von dem Kanzelaltar und einer dreiseitig umlaufenden Galerie bestimmt. Die Nordwand ziert ein lebensgroßes Porträt des Pastors J. B. Crome. Die Brüstungsorgel wurde 1992 im historischen Prospekt von Ingo Kötter neu errichtet. Die Orgel besitzt seither die folgende Disposition:Informationen zur Orgel auf der Website orgel-information.de
Manual C–f31. Principal 8′2. Gedackt 8′3. Oktave 4′4. Rohrflöte 4′5. Nasat 3′6. Oktave 2′7. Terzia ′8. Mixtur III Pedal C–9. Bourdon 16′
Koppel: I/P
Einzelnachweise
Weblinks
Website der Kirchengemeinde Eintrag im kirchengemeindelexikon.de
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