Der Kalvarienberg (336 m NHN) liegt gemeinsam mit dem Frauenberg (329 m NHN) direkt nördlich der Innenstadt von Fulda und ist von dieser fußläufig gut erreichbar.
Allgemeines Nördlich der Altstadt von Fulda besteht eine Parkanlage, die von den beiden Erhebungen Frauenberg und Kalvarienberg dominiert wird. Beide sind lediglich durch eine flache Senke kaum merklich getrennt. Die Gestaltung des Parks begann im frühen 19. Jahrhundert unter Landesforstmeister Hartig und seinem Nachfolger Hundeshagen.
Vom Kloster auf dem Frauenberg aus führt ein Kreuzweg mit barocken Stationshäuschen zum Kalvarienberg. Dessen Name ist von der auf der Kuppe errichteten Kreuzigungsgruppe abgeleitet.
Geologie Am Nordhang des Kalvarienbergs befindet sich ein Basaltsteinbruch, der von Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre in Betrieb war.
Wilhelm Karl Julius Gutberlet hat schon recht früh eine geologische Kartierung dieses Gebietes vorgenommen und die vulkanische Entstehung der beiden Hügel in mehreren Phasen beschrieben. Er hat aber auch detailliert die Eigenschaften der verschiedenen Basalte untersucht und experimentell festgestellt, welche für den Straßenbau geeignet sind und welche nicht.
Auch hat er sich mit den Einschlüssen von Fremdgesteinen (Xenolithen) im Basalt beschäftigt.
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Kategorie:Geographie (Fulda)