Der Mond ist aufgegangen (Originaltitel: 月は上りぬ, Tsuki wa noborinu) ist ein japanischer Film aus dem Jahr 1955. Regie führte Tanaka Kinuyo.

Handlung Setsuko lebt mit ihrem Vater und ihren älteren Schwestern im elterlichen Haus in Nara. Da Setsuko darüber unglücklich ist, dass sie nicht nach Tokio ziehen darf und dass ihre Schwester Ayako noch in keiner Partnerschaft ist, lädt sie ihren Bekannten Amiyama aus Tokio nach Nara ein und entwirft Pläne, wie sie ein Treffen arrangieren könnte. Da sie einen literarisch interessierten Bekannten hat, rät er ihr, dass sich Ayako und Amiyama sofort ineinander verliebten, wenn das Kennenlernen bei Mondschein stattfände.

Setsuko arrangiert dieses Treffen und Ayako verliebt sich in Amiyama. Nachdem er abgereist ist, schickt er ihr ein Telegramm mit einer Ziffernfolge. Nach einer kurzen Zeit der Ratlosigkeit, bemerkt Setsuko, dass sich diese Zahlen auf Gedichte im Man’yōshū beziehen. Wegen dieser romantischen Geste verstärkt sich die Zuneigung von Ayako zu Amiyama.

Die Partnerschaft von Setsuko ist allerdings in einer Krise, da ihr Freund Shoiji seit längerer Zeit arbeitssuchend ist. Dies führt zu einem heftigen Streit und Setsuko gerät in ein emotionales Tief, sie glaubt ihre Beziehung sei nun nicht mehr zu retten.

Ihr Freund bittet daraufhin einen Priester um Rat, der ihm die Stelle als Englischlehrer einer Klosterschule in Tokio empfiehlt. Koichi nimmt die Stelle an und bereitet seine Abreise vor. Zuletzt arrangiert er eine Begegnung mit Setsuko, bei der sich beide die gegenseitige Liebe gestehen. Bei Mondschein bittet er sie mit ihm gemeinsamen ein Leben in Tokio aufzubauen, auch wenn dies für sie zunächst entbehrungsreich sein würde. Gerne stimmt Setsuko zu.

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Kategorie:Filmtitel 1955 Kategorie:Japanischer Film Kategorie:Filmdrama