Carolyn K. Staats (* 1932 in New York City; † 14. Juni 2023 in Honolulu) war eine US-amerikanische klinische Psychologin und Professorin an der Arizona State University. In Memory of Carolyn K. Staats Ph.D. auf MADD Hawaii, abgerufen am 18. März 2026.

Leben Sie war das älteste von drei Kindern von Irving und Claire Kaiden. Ihre Grundschulzeit verbrachte sie in New York. Als Teenager arbeitete sie in dem Laden ihres Vaters als Verkäuferin. Im Teenageralter zog die Familie nach Los Angeles. Sie erwarb ihren Bachelor- und Masterabschluss an der University of California, Los Angeles (UCLA). Danach wurde sie Assistenzprofessorin an der Arizona State University in Tempe.

Nach dem Umzug der Familie nach Hawaii im Jahr 1966 schied sie aus dem akademischen Bereich aus und eröffnete eine Privatpraxis für klinische Psychologie. Sie war auch Mitglied des dortigen Opferhilfeausschusses und unterstützte zahlreiche Menschen bei der Bewältigung der Folgen von Unfällen unter Alkoholeinfluss.

Werk Die mit Arthur W. Staats der Arizona State University durchgeführten Experimente zur Konditionierung von Einstellungen gehören zu den klassischen Experimenten in der Psychologie; dabei konnten sie nachweisen, dass die affektive Komponente von Einstellungen durch Konditionierungsprozesse höherer Ordnung verändert werden kann. Mit ihm verfasste sie auch ein Lehrbuch zur Lerntheorie.

Ehrungen/Positionen 2022: Gründung des Arthur and Carolyn Staats Endowed Legacy Fund an der Punahou SchoolArthur and Carolyn Staats Endowed Legacy Fund abgerufen am 18. März 2026. Mitglied von Phi Beta Kappa Mitglied von Mothers Against Drunk Driving (MADD) Hawaii

Privates Während ihrer Zeit an der UCLA lernte Carolyn ihren späteren Ehemann Arthur W. Staats (1924–2021) kennen. Das Ehepaar bekam den Sohn Peter Staats, ein US-amerikanischer Arzt, der sich auf interventionelle Schmerztherapie spezialisiert hat, und die Tochter Jennifer Staats Kelley (* 1960), die ebenfalls Ärztin bzw. Kinderpsychiaterin ist. Mit ihrem Ehemann Arthur war sie 68 Jahre verheiratet. Ihre letzten Jahre verbrachte sie in dem Pflegeheim Kahala Nui von Honolulu.

Publikationen (Auswahl) Monografien Mit Arthur W. Staats: Complex human behavior; a systematic extension of learning principles. New York, Holt, Rinehart and Winston, New York 1963. Mit Arthur W. Staats; Richard E. Schutz: The development of textual behavior and its function in communication. Arizona State University, 1962.

Zeitschriftenartikel/Buchbeiträge Mit Arthur W. Staats: Complex Human Behaviour. In: British Journal of Educational Studies, 1964, 13 (1), S. 112. Mit Arthur W. Staats; William G. Heard: Denotative meaning established by classical conditioning. In: Journal of Experimental Psychology, 1961, 61 (4), S. 300–303. Mit Arthur W. Staats; William G. Heard: Language conditioning of meaning using a semantic generalization paradigm. In: Journal of Experimental Psychology, 1959, 57 (3), S. 187–192. Mit Arthur W. Staats: Attitudes established by classical conditioning. In: Journal of Abnormal & Social Psychology. 1958, 57 (1), S. 37–40. Mit Arthur W. Staats: Meaning established by classical conditioning. In: Journal of Experimental Psychology, 1957, 54, S. 74–80.

Weblinks Carolyn K. Staats auf Arizona State University vom 14. Juni 2023, abgerufen am 17. März 2026. Carolyn Staats Obituary auf legacy.com, abgerufen am 17. März 2026.

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