Kurt Ernst Johannes („Hanns“) Naumann (* 3. März 1894 in Gruna bei DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden II, Geburtenregister 1894, Nr. 658.; † 4. Juli 1963 in Berlin-Wilmersdorf) war ein deutscher Komponist.
Leben und Wirken Er war der Sohn der ledigen Selma Ernestine Helene Naumann und kam in einem Dresdner Vorort zur Welt. Über Schulbesuch und Ausbildung ist wenig bekannt. Beruflich wurde er bei der Reichssendeleitung in Berlin Archivar und 1935 Obmann des dortigen Prüfungsausschusses für Tanzmusik.
Er war zum 1. Dezember 1929 der NSDAP beigetreten (Mitgliedsnummer 171.153)Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/30120100 und auch SA-Mitglied. Ab 1. März 1933 war er Presseamtsleiter der NSDAP. Ferner war er Mitglied im Beirat der Reichsmusikkammer.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges lebte er in Westberlin, wo er 1963 starb.
Naumann komponierte neben mehreren Liedern eine Oper und kleine Klavierstücke. Fünf Gedichte von Joseph Goebbels aus dem Buch Michael verband er zu einer Art Kantate unter dem Namen Sinfonische Nachtlieder.Sächsische Elbzeitung vom 30. Oktober 1934, S. 8 (Digitalisat)
Literatur Naumann, Hans. In: Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. PDF auf CD-ROM. Kiel 2004, S. 5153 f. (2. Edition, Kiel 2009; ).
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Deutschland) Kategorie:Person (Hörfunk) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:SA-Mitglied Kategorie:Musiker (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1894 Kategorie:Gestorben 1963 Kategorie:Mann