mini|Der Riesenstein oder Opferstein auf einer Lithografie von 1833 Der Saseler Riesenstein oder Saseler Opferstein war ein Findling im heutigen Hamburger Stadtteil Sasel. Lage mini|Erinnerungsstein nahe des früheren Standortes von 1974 Der Findling befand sich im heutigen Stadtteil Sasel in der Nähe der Kreuzung der Straßen „Beim Riesenstein“ und „Mergelgrund“. Ein kleiner Findling mit der Inschrift "Riesenstein" und einer Metallplatte weist auf den früheren Standort hin.

Beschreibung und Verbleib Der Stein wurde 1833 im Buch Der Holsteinische Tourist – oder Wegweiser für Fußreisende in der Umgegend von Hamburg beschrieben mit einer Länge von 15 Fuß, einer Breite von 8 Fuß und einer Höhe von 6 Fuß über dem Erdboden. Dies entspricht einer Abmessung von 4,5 mal 2,5 mal 2 Metern. hamburg.de: Geotope im Hamburger Raum: „Sasel, ehem. Opferstein in Sasel“, abgerufen am 15. März 2026 Grob entspricht das den Abmessungen eines VW T3-Kleinbusses. Auf der Oberfläche sollen sich mehrere Mulden befunden haben. t-online.de: „Die Legende vom Saseler Opferstein“, vom 10. November 2025, abgerufen am 15. März 2026 Eine Vertiefung im Stein wurde als Abflussrinne für Opferblut interpretiert. Kirche-Sasel.de: Geschichte und Gegenwart der Saseler Kirche, Hamburg März 2005, abgerufen am 15. März 2026 In der Umgebung sollen sich mehrere Hünengräber befunden haben. Zu Anfang der 1850er Jahre wurde der Stein verkauft, zerteilt und als Baumaterial für Sielbrücken in Berne verwendet.

Sage Der Lehrer und Autor Ludwig Frahm veröffentlichte um 1889 die Sage vom „Riesenstein“:schüberg.de: "Der Schüberg und seine Sagen", abgerufen am 15. März 2026

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Einzelnachweise

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