War Machine ist ein australisch-US-amerikanischer Science-Fiction-Actionfilm aus dem Jahr 2026, der von Patrick Hughes inszeniert wurde. Der Film wurde weltweit am 6. März 2026 auf Netflix veröffentlicht.
Nach Medienberichten ist eine sich am Filmende andeutende Fortsetzung mit dem Titel War Machine 2 in unmittelbarer Vorbereitung.
Handlung Im Afghanistan-Krieg sind ein namentlich nicht genannter Staff Sergeant und sein jüngerer Bruder im Einsatz. Beide haben eine enge Beziehung und beide beschließen dort, eine Ausbildung zum Army Ranger zu machen. Bei einem Angriff der Taliban auf ihren Fahrzeugkonvoi werden beide schwer verletzt. Es gelingt ihm nicht, seinen Bruder ins rettende Lager zu bringen, der schließlich stirbt.
Zwei Jahre später hat der Staff Sergeant die Ausbildung zum Army Ranger begonnen. Alle Rekruten erhalten im Ausbildungslager zum Beginn des Trainings eine Nummer, er die 81. Hartnäckig und ohne Rücksicht auf sich zu nehmen zieht er die Ausbildung durch, wobei er sich auch mit dem Trauma um den Tod seines Bruders auseinandersetzen muss und ihm von den Vorgesetzten dort dringend empfohlen wird, freiwillig aus dem Lehrgang auszuscheiden, da sie seine Teamfähigkeit anzweifeln und sie sich seiner mentalen Gesundheit nicht sicher sind.
Nach einem harten Ausleseprozess während der Ausbildung sind nur noch wenige Aspiranten im Camp. Die als „Todesmarsch“ bezeichnete Abschlussprüfung soll darin bestehen, innerhalb von 24 Stunden ein „abgestürztes“ eigenes Flugzeug in der Wildnis zu finden, es zu zerstören, damit es nicht dem „Feind“ in die Hände fällt und den verschleppten Piloten aus dem Camp von „Aufständischen“ zu befreien. 81 soll bei der Übung als Squad-Leader den Einsatz leiten und so seine Team- und Führungsqualitäten unter Beweis stellen.
Nachdem sie von mehreren Black-Hawk-Hubschraubern ins Zielgebiet gebracht wurden, werden sie in der Nacht beim Marsch zu den angegebenen Zielkoordinaten von einer seltsamen Lichterscheinung überrascht. Am Morgen stoßen sie auf eine technische Struktur, die sie für das zu zerstörende Flugzeugwrack halten. Der Versuch, dieses mit Sprengstoff zu zerstören, scheitert. Vielmehr erwacht diese Struktur und erweist sich als ein mysteriöser, offenbar außerirdischer Mech, der sie sofort angreift. Der Mech dezimiert die nun vor ihm fliehende Gruppe mit massiver Feuerkraft immer weiter. Auch wird deutlich, dass der Kampfroboter Nachrichten in den Orbit sendet. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen schafft es 81, den Mech zu zerstören und den schwer verletzten 7 zurück in die Kaserne zu transportieren. Sie beide sind die einzigen Überlebenden der gesamten Gruppe.
In der Kaserne erfährt 81, dass weltweit eine Invasion von außerirdischen Kampfmaschinen dieser Art eingesetzt hat. Ein Asteroid, der zu Beginn des Filmes kurz in den Nachrichten erwähnt wurde, hat sich als außerirdischer Träger derartiger Mechs entpuppt. Weitere sollen im Anflug sein. Er schließt sich daraufhin den Army Rangers an, die ihn für seine Leistung zu einem der ihren gemacht haben, und zieht gegen die Invasoren in den Kampf.
Produktion Die Dreharbeiten zu War Machine starteten am 16. September 2024 in Victoria und im neuseeländischen Queenstown.
Bevor der Film weltweit am 6. März 2026 auf Netflix veröffentlicht wurde, startete der Film am 12. Februar 2026 in Australien in den Kinos.
Regisseur Patrick Hughes und Hauptdarsteller Alan Ritchson deuteten in einem Interview an, dass Fortsetzungen zu War Machine möglich seien.
Besetzung und Synchronisation mini|hochkant|Hauptdarsteller Alan Ritchson (2022) Die deutschsprachige Synchronisation entstand bei den EVA Studios Germany in Berlin nach einem Dialogbuch von Manuel Straube, der auch die Dialogregie übernahm und auch eine Rolle synchronisierte.
Darsteller Synchronstimme Rolle Alan Ritchson Tommy Morgenstern 81 Stephan James Julius Jellinek 7 Jack Patten Tim Schwarzmaier 109 Blake Richardson Ricardo Richter 15 James Beaufort Max Felder 23 Alex King Lea Kalbhenn 44 Daniel Webber Manuel Straube 57 Keiynan Lonsdale Amadeus Strobl 60 Esai Morales Thomas Schmuckert Torres Dennis Quaid Hanns-Jörg Krumpholz Sgt. Major Sheridan Jake Ryan Dennis Schmidt-Foß Cadre Alpha Christopher Kirby Peter Sura Cadre Bravo Joey Vieira Norman Matt Cadre Charlie Ditch Davey Christoph Banken Cadre Delta Jai Courtney Karlo Hackenberger Bruder von 81
Rezeption Rotten Tomatoes verzeichnete bei 66 ausgewerteten Kritiken einen Anteil von 67 % positiven. Der Metascore bei Metacritic liegt bei 54 bei 11 Kritiken.
Stefan Geisler auf Filmstarts gab dem Film 2 von 5 Sternen und resümierte, dass der Film ein lautstarkes Spektakel sei, ohne die Geschichte mit ausreichend Leben und spannenden Figuren zu versehen. In der Saarbrücker Zeitung kommt Tobias Kessler ebenfalls zu einem eher negativen Urteil, sieht Parallelen zu Predator, Transformers und Aliens – Die Rückkehr und urteilt, dass der pathetische Militarismus säuerlich aufstoße, der Film aber rasant und durchaus auch spannend sei. Die Plattform Moviejones gab dem Film 3,5 von 5 Punkten und kommt zu dem Ergebnis, dass viele Actionfans genau das bekommen, was sie sich von so einem Film wünschen: einen schnörkellosen, überraschend kurzweiligen Actionfilm.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Australischer Film Kategorie:Science-Fiction-Film Kategorie:Actionfilm Kategorie:Außerirdische im Film Kategorie:Roboter im Film Kategorie:Netflix