mini|Margaret Sara Meggitt, o. D. Margaret Sara Meggitt (* 1866 in Grantham Lincolnshire; † 21. März 1920 in Newport, Monmouthshire) war eine englisch-britische politische Aktivistin und Frauenrechtlerin.
Leben Meggitt wurde in Grantham, Lincolnshire, geboren. Ihr Eltern sind nicht bekannt. Sie erhielt eine Ausbildung in Sheffield und wurde Volksschullehrerin. Sie heiratete am 17. Juli 1888 George Teale Meggitt (1862–1927), einen Firmeninhaber von Messrs. S. Meggitt and Sons in Sheffield. Sie hatten drei Kinder, May Maning Berd (1890–?), Phyllis Mary (1890–?) und William Geoffrey (1894–1927).
Die Familie lebte zunächst in Mansfield, Nottinghamshire. Meggitt engagierte sich dort für liberale Politik, die Frauenwahlrechtsbewegung und die National Society for the Prevention of Cruelty to Children (NSPCC), wobei sie für die letztere Organisation einen lokalen Zweig mitbegründete.
1906 oder 1907 zog die Familie nach Newport, wo George Meggitt Manager in einer Leimfabrik wurde.Einträge „George Teale Meggitt“ und „Margaret Sarah Meggitt“ im 1911 Wales Census. Dort setzte sie ihr Engagement für das Frauenwahlrecht fort und hielt Versammlungen in ihrem Haus ab.
1913 der Labour Party bei und organisierte einen lokalen Zweig der National Federation of Women Workers, deren Sekretärin sie vier Jahre lang war. Sie arbeitete zur Unterstützung der Armen und erteilte Rat und Hilfe für „Frauen in Not“, die ihr Haus aufsuchten. Sie war die erste Frau, die im Newport Trades and Labour Council saß.
Während des Ersten Weltkriegs war sie Beisitzerin im Munitions Tribunal für Monmouthshire nach dem Munitions of War Act 1915, sie war Sekretärin des Newport Women’s Emergency Corps und Mitglied des Maindee Distress Committee. Sie schrieb häufig Briefe an die lokale Presse, die sich oftmals mit Frauenfragen wie den Renten für Kriegswitwen befassten.
Im April 1919 wurde sie zum Poor Law Guardian im Rahmen der Armengesetzgebung gewählt und ist von der Labour Party für den örtlichen Stadtrat nominiert. Sie war Mitglied weitere Vereinigungen und Gremien, wie dem Women’s Sub‑committee des Local Advisory Committees des Arbeitsministeriums sowie im Vorstand des regionalen Komitees des National Council for the Unmarried Mother and her Child.
Ein weiteres Wirken wurde durch ihren abrupten Tod im März 1920 infolge eines schweren Asthmaanfalls beendet.
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