Christine Burtscheidt (* 1965) ist eine deutsche Wissenschaftsmanagerin und Journalistin. Am 19. Februar 2026 wurde sie zur Generalsekretärin der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) gewählt.
Leben und Wirken Burtscheidt studierte Neuere deutsche Literatur, Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und war mit einem Fulbright-Stipendium in den USA. Im Anschluss arbeitete sie mehrere Jahre bei der Süddeutschen Zeitung als Redakteurin im Ressort für Schul-, Hochschul- und Wissenschaftspolitik. Im Jahr 2010 wurde sie mit einer Dissertation über die ab 1998 durchgeführte deutsche Hochschulreform promoviert.
Ihre Laufbahn im Wissenschaftsmanagement begann Burtscheidt 2010 an der Universität Frankfurt, wo sie bis 2015 das Präsidentenbüro leitete. Anschließend war sie als Pressesprecherin der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin sowie als Abteilungsleiterin in der Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft in München tätig.
Im August 2020 wurde Burtscheidt als Ministerialdirigentin zur Abteilungsleiterin im hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur ernannt. Dort leitete sie bis 2023 die Abteilung für Hochschulen und Forschung und übernahm anschließend die Leitung der Abteilung für Forschung und Digitalisierung.
Am 19. Februar 2026 bestellte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz Burtscheidt zur neuen Generalsekretärin.
Darüber hinaus moderierte Burtscheidt regelmäßig wissenschaftspolitische Diskussionsrunden und war von 2019 bis 2022 Mitglied im Zukunftskreis des damaligen Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Einzelnachweise
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