Frank Albrecht (* 28. August 1967) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. In der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballs, der Oberliga, spielte er für den BFC Dynamo und den BSV Stahl Brandenburg.

Sportliche Laufbahn In den Spielzeiten 1984/85 und 1985/86 zählte er beim BFC Dynamo, dem Fußballclub der Sportvereinigung Dynamo, dem er seit 1980 angehörte, zum Kader der Juniorenoberligaelf. Erste Einsätze im überregionalen Männerfußball der DDR hatte Frank Albrecht ebenfalls bereits in der Saison 1985/86 in der BFC-Zweitvertretung in der zweitklassigen Liga. In dieser Elf und in dieser Spielklasse war der Stürmer auch in den folgenden drei Spielzeiten aktiv.

In der BFC-Oberligaelf bestritt der Elektro-Facharbeiter in der Rückrunde des Spieljahres 1988/89 sieben Partien, in denen dem 1,79 Meter großen Angreifer ein Treffer gelang. Sein Debüt im ostdeutschen Oberhaus gab er beim Rückrundenauftakt, als er beim 4:1-Auswärtssieg der Hauptstädter beim HFC Chemie in der 72. Minute für Christian Backs eingewechselt wurde. Nur drei Minuten später traf der Novize zum 2:1-Führungstor für den amtierenden Champion.

Nachdem die Weinroten in diesem Spieljahr zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht DDR-Meister wurden, hielten sie sich im FDGB-Pokalwettbewerb schadlos. Beim Finalsieg in der 1988/89er-Ausgabe gegen den FC Karl-Marx-Stadt wurde Albrecht beim Sieger aus Ostberlin fünf Minuten vor Schluss eingewechselt.

In der Ligawendesaison lief Albrecht – er wechselte im Sommer 1989 gemeinsam mit seinem langjährigen BFC-Mitspieler Thorsten Boer in den Bezirk Frankfurt/Oder – für die SG Dynamo Fürstenwalde auf, seiner ersten Gemeinschaft im organisierten Fußballsport. In 34 Punktspielen gelangen ihm beim Zweitligisten fünf Treffer.

Für die letzte eigenständige Saison des ostdeutschen Erstligafußballs wechselte Albrecht aus Fürstenwalde zum BSV Stahl Brandenburg, dem Nachfolger der traditionsreichen BSG aus der Havelstadt. Den Brandenburgern um Albrecht gelang über die Qualifikationsrunde der Sprung in den nun gesamtdeutschen Profifußball, präziser die Teilnahme an der Premierensaison der 2. Bundesliga. Das Sonderheft des Kicker publizierte im Sommer 1991 seinen Abgang aus dem Brandenburger Zweitligakader mit einem Hinweis auf einen Wechsel nach Schwenningen, ohne dabei einen konkreten Vereinsnamen zu nennen.

Literatur Hanns Leske: Die DDR-Oberligaspieler. Ein Lexikon. AGON Sportverlag, Kassel 2014, ISBN 978-3-89784-392-9, Seite 11.

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