Das Amt Melsungen der Landgrafschaft Hessen und ab 1527 der Landgrafschaft Hessen-Kassel war mit der Verwaltung der Gerichte und landgräflichen Besitzungen in der Umgebung der Stadt Melsungen betraut. Es entstand um die Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert aus dem Melsunger ZentArchiv Melsungen: Verwaltung und Gerichtsbarkeit und bestand bis zum 31. Dezember 1821.
Zugehörige Orte Vor seiner Auflösung zum 1. Januar 1822 umfasste das Amt folgenden Orte:
Die Stadt Melsungen, mit dem Hof Kuhmannsweide
Die Dörfer: Adelshausen, mit dem Hof Fahre und der Walkemühle Albshausen Dagobertshausen (ab 1542, zuvor Amt Homberg), mit dem Schnegelshof Empfershausen Elfershausen, mit dem herrschaftlichen Vorwerk Grebenau Kehrenbach Kirchhof Körle, mit der Körler Mühle Lobenhausen Malsfeld, mit Papiermühle, Roggenmühle und Ziegelhütte Obermelsungen Ostheim (ab 1542, zuvor Amt Homberg) Röhrenfurth Schwarzenberg Wagenfurth Wollrode, mit Hof Schwarzenbach Gericht Breitenau (ab 1527) mit: Büchenwerra Ellenberg Guxhagen, mit ehem. Kloster Breitenau
Verwaltungsreform und Auflösung 1822 Am 1. Januar 1822 trat in der Landgrafschaft Hessen-Kassel eine Verwaltungs- und Gebietsreform in Kraft. Damit wurden die Ämter aufgelöst, wobei die Orte des bisherigen Amts Melsungen in den an diesem Datum neu geschaffenen Landkreis Melsungen übergingen. Für die Rechtsprechung wurde das Justizamt Melsungen gebildet; dessen Gerichtsbezirk umfasste die Orte des bisherigen Amts Melsungen sowie die Orte Beiseförth und Binsförth aus dem bisherigen Amt Spangenberg.Verordnung vom 30. August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend ()
Einzelnachweise
Weblinks . In: Handbuch des kurhessischen Militair-, Hof- und Civil-Staats auf das Jahr 1821. Waisenhaus, Kassel, S. 35–37.
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