Die Beinheimische Handschrift (Cod. H IV 27 in der Universitätsbibliothek Basel) ist ein bedeutendes historisches Manuskript zur Familien- und Regionalgeschichte im Basel des 16. Jahrhunderts. Die Handschrift ist über e-manuscripta.ch digital zugänglich.
Der Inhalt der Beinheimischen Handschrift umfasst zwei Teile:
Teil I enthält Familienaufzeichnungen und Wappentafeln. Viele der Wappenzeichnungen stammen von Conrad Schnitt (1495–1541). Einige Wappentafeln sind offenbar noch nach 1541 ergänzt worden.
Teil II umfasst die Chronik von Heinrich von Beinheim, übertragen durch Hieronymus Brilinger, sowie weitere historiographische Notizen. In dem Buch Geschichte der Historiographie in der Schweiz schreibt Georg von Wyss (dieser starb am 17. Dezember 1893, das hier zitierte Buch wurde erst im Jahr 1895 auf Basis der Manuskripte von der Allgemeinen Geschichtforschenden Gesellschaft der Schweiz veröffentlicht) Folgendes zu Heinrich von Beinheim und seinen in Latein verfassten Werken:
Ergänzend zu diesem Text ist zu erwähnen, dass Heinrich von Beinheim wohl eine Schlüsselrolle bei der Gründung der Universität Basel spielte. Als Teilnehmer des Basler Konzils gutachtete er 1459 massgeblich über die Struktur und Ausstattung der neuen Universität.
Weblinks
Einzelnachweise Adelberg Meyer zum Pfeil, Berlinger, Heinrich von Beinheim, Hieronymus Brilinger, Nicolaus Gerung, Petermann Etterlin: Beinheimische Handschrift. 1. Hälfte 16. Jh. Universitätsbibliothek Basel, UBH H IV 27. Georg von Wyss: Geschichte der Historiographie in der Schweiz. 1895, S. 126, Heinrich von Beinheims Chroniken Gutachten für die neu einzurichtende Universität Basel, vermutlich 1459 verfasst: Transkription des Gutachtens von Heinrich von Beinheim. StaBS EA X 1,1 Nr. 11.
Kategorie:Handschrift (16. Jahrhundert) Kategorie:Geschichte (Basel) Kategorie:Handschrift der Universitätsbibliothek Basel Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Heraldische Literatur Kategorie:Regionalgeschichtliche Publikation