mini|Yasaka-Schrein mini|Hanamikoji mini|Holz und Bambusfassaden und Unterkünfte mit Sudare an einer gepflasterten Straße in Gion, Kyoto, Japan mini|Gastronomie mini|hochkant|Maiko in Gion Gion () ist eines der historischen Viertel des Stadtbezirks Higashiyama der Stadt Kyoto in Japan.

Ursprünglich entstand das Viertel in der Sengoku-Zeit für Pilger und Reisende, die der Yasaka-Schrein anzog. Während der Edo-Zeit entwickelte sich Gion zu einem Zentrum kultivierter Unterhaltung. Teehäuser, Tanz, Shamisen und Koto-Musik prägten damals den Alltag. Langsam entwickelte sich Gion zu dem bekanntesten der fünf Geisha-Viertel von Kyoto. Das Viertel besteht aus den Hanamachis Gion Kobu und Gion Higashi, in denen sich heute nur noch wenige Okiyas befinden. Miyagawachō im Süden Gions, Pontochō am Westufer des Kamo und das älteste Viertel Kamishichiken sind weitere traditionelle Geisha-Viertel von Kyoto. Aufgrund von massiv respektlosem Verhalten gegenüber Geishas und Maikos wurden mehrere Gassen Gions als privat erklärt, sind mit Schildern versehen und dürfen von Unbefugten nicht betreten werden.

Im Osten wird das Viertel vom Yasaka-Schrein und im Westen vom Kamo begrenzt. Die bekanntesten Straßen sind die Hanamikoji- und die Shijō Straße. Traditionelle, hölzerne Machiya-Stadthäuser, gepflasterte Wege und hängende Laternen bestimmen das Straßenbild. Der Shirakawa Kanal fließt durch Gion.Gion Reiseführer 2026, Autor: Hana Brooks, ISBN 979-8-2758-7815-8

Sehenswürdigkeiten mini|Eingang des Ichiriki Gion Corner Ichiriki Chaya Kamo Kennin-ji Kiyomizu-dera Maruyama-Park Minami-za (Kabuki Theater) Yasui Konpiragu Yasaka Kōshin-dō Yasaka-Pagode Yasaka-Schrein

Jährliche Feste Gion-Matsuri Hanami-Fest Miyako-Odori

Gion in der Literatur Die Geisha, Roman von Arthur Golden, der in Gion spielt Die wahre Geschichte der Geisha. Mineko Iwasaki, mit Rande Brown: Verlag Marion von Schröder, 2002, ISBN 3-547-71006-5 Autobiography of a Geisha, Sayo Masuda, übersetzt aus dem japanischen von G.G. Rowley, Columbia University, 2003, ISBN 978-0-2311-2950-3

Gion im Film Die Geisha, US-amerikanisches Filmdrama des Regisseurs Rob Marshall von 2005 Kenji Mizoguchi wählte Gion als Drehort für mehrere Filme, u. a. Die Schwestern von Gion, 1936 und A Geisha, 1953

Bekannte Persönlichkeiten Töchter und Söhne Gions Ike Gyokuran, (1727–1784), Waka Dichterin, Nanga-Malerin und Kalligrafin Mineko Iwasaki, (* 1949), Geisha Gion Kajiko, (frühes 18. Jahrhundert), Dichterin und Kalligrafin

Mit Gion verbunden Dōgen, (1200–1253), Zen-Meister Eisai, (1141–1215), Zen-Meister Sayo Masuda, (1925–2008), Geisha

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Kyōto)