Cornélie Lebon (geboren 16. Januar 1767 in Ypern (Österreichische Niederlande) als Thérèse Françoise Cornélie de Brambilla; gestorben 2. September 1812 in Paris) war eine französische Ingenieurin. Als Ehefrau von Philippe Lebon (1767–1804), dem Erfinder der Gasbeleuchtung während der Französischen Revolution, setzte sie nach dem Tod ihres Mannes die Arbeit an der Thermolampe für die städtische Beleuchtung fort.

Leben Cornélie de Brambilla stammte aus einer Familie von Künstlern und Ärzten aus Padua und Mailand. Am 10. März 1792 heiratete sie in Paris den Ingenieur und Erfinder Philippe Lebon d’Humbersin.

Cornélie Lebon wurde 1804 Witwe und spielte eine wesentliche Rolle bei den ersten Versuchen der Gasbeleuchtung, insbesondere in Belgien, wo sie eine der ersten Gasbeleuchtungsanlagen in den Räumlichkeiten der Société Libre d’émulation in Lüttich installieren ließ.

Am 29. April 1811 veröffentlichte sie eine Abhandlung über die Holzpyrolyse, die sie der Société d’encouragement pour l’industrie nationale (Gesellschaft zur Förderung der nationalen Industrie) vorstellte. Die Holzpyrolyse erzeugte ein brennbares Gas, das Holzgas, um Gasleuchten zu betreiben. Am 4. September 1811 verlieh ihr die Société d’encouragement pour l’industrie nationale dafür einen Preis.

Drei Monate später richtete der Innenminister, Jean-Pierre Bachasson de Montalivet, ein Dekret an Cornélie Lebon, in dem er ihr als „Witwe des Herrn Lebon, Erfinder der Thermolampe“ eine lebenslange Rente in Höhe von 1 200 Francs gewährte.

Preise und Auszeichnungen 1811: Preis der Société d’encouragement pour l’industrie nationale 2026: Aufnahme in die Liste der 72 Wissenschaftlerinnen, deren Namen zusätzlich zu den 72 im ersten Stock des Eiffelturms eingravierten Namen von Wissenschaftlern hinzugefügt werden sollen.

Einzelnachweise

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