mini|hochkant|Ruth Bamberger, 1920er Jahre Ruth Rachel Bamberger, geb. Teplitz (* 1904 in Baselmuseum.imj.org.il: Ruth Bamberger, abgerufen am 3. März 2026 (hebräisch), in anderen Quellen 1905museum.imj.org.il: Ruth Bamberger, abgerufen am 7. März 2026 (hebräisch); † 1976), war eine schweizerisch-israelische Malerin.
Leben Ruth Bamberger wuchs in Zürich auf. Ihre künstlerische Begabung wurde bereits früh in der Schule entdeckt. Eine Förderung mittels privatem Malunterricht ließ ihr streng orthodoxer Vater aber nicht zu.„Das Neue Israel“, Jg. 13, Nr. 11, 5.1961 S. 633, abgerufen bei ETH Zürich am 7. März 2026 Erst ab 1923 besuchte sie die Zürcher Kunstakademie. Anschließend setzte sie ihre Studien in München fort und betrieb dort von 1930 bis 1934 ein eigenes Studio für Textildesign.ismardavidarchive.org: About Ruth Bamberger, abgerufen am 3. März 2026 (hebräisch) 1934, ein Jahr nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, wanderte sie nach Tel Aviv ins britische Mandatsgebiet für Palästina aus und ließ sich 1936 in Jerusalem nieder. Von 1936 bis 1938 studierte sie bei Jacob Steinhardt und Isidor Aschheim in Jerusalem und von 1949 bis 1950 bei Mordecai Ardon, ebenfalls in Jerusalem.
Tätigkeit als Lehrerin Während des israelischen Unabhängigkeitskrieges 1947/48 sammelte Ruth Bamberger in Jerusalem die Töchter ihrer Kollegen um sich, um die Kinder positiv zu beschäftigen, und erteilte ihnen Malunterricht. Weitere Kinder aus anderen Stadtteilen kamen später dazu.„Das Neue Israel“, Jg. 8, Nr. 10, 4.1956, S. 249, abgerufen bei ETH Zürich am 7. März 2026 Die Tätigkeit als Kunstlehrerin setzte sie bis 1964 fort. Von 1957 bis 1959 war sie Lehrerin für Kunst und Textilgestaltung an der Alice-Seligsberg-Schule. Von 1965 bis 1967 war sie Lehrerin für Form und Farbe an der Bezalʾel-Akademie für Kunst und Design.
Auszeichnungen 1969 Stipendium für einen Künstleraufenthalt im Cité Internationale des Arts Paris
Einzelausstellungen 1957 Künstlerhaus Jerusalemmuseum.imj.org.il: Ruth Bamberger: Ausstellungen, abgerufen am 7. März 2026 (hebräisch) 1959 Ölgemälde und Zeichnungen im Tel Aviv Museum of Art 1960 Galerie Läubli, Zürich 1961 Künstlerhaus Jerusalem 1961 Martin Schweig Galerie, St. Louis 1963 Ruth Bamberger: Stoffe Bezalel Nationalheim für Behinderte, Jerusalem 1966 Jerusalemer Kunstgalerie 1968 Künstlerhaus Jerusalem: Öl und Monotypien 1968 Schweizer Botschaft, Tel Aviv-Jaffa: Öl, Gouache, Monotypie 1972 Künstlerhaus Jerusalem: Ölgemälde, Gouache 1975 Armon Gallery, Jerusalem: Öl, Monotypie 1987 Nora-Galerie, Jerusalem: Gedenkausstellung Ruth Rachel Bamberger
Werke (Auswahl)
Weblinks
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Einzelnachweise
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