Das Landgericht Landshut älterer Ordnung entstand ab 1802 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern unter Graf von Montgelas als kombinierte Gerichts- und Verwaltungsbehörde. Es löste frühere Land- und Pfleggerichte ab und war bis 1862 für Justiz und Verwaltung zuständig. Die Verwaltungsaufgaben übernahm 1862 das Bezirksamt Landshut. Mit Wirkung vom 1. Juli 1873 wurde das Stadtgericht Landshut mit dem Landgericht Landshut zu einem Gericht unter dem Namen Stadt- und Landgericht Landshut vereinigt und 1879 in das Amtsgericht Landshut umgewandelt.Bekanntmachung, die Vereinigung des k. Stadtgerichtes Landshut und des k. Landgerichtes daselbst zu einem Stadt- und Landgerichte Landshut betr. vom 15. November 1872 ()

Das Landgericht Landshut älterer Ordnung ist nicht zu verwechseln mit dem 1879 gegründeten Landgericht Landshut, einem ordentlichen Gericht der mittleren Instanz.

Sprengel Der Sprengel dieses Gerichtes setzte sich aus den damaligen Landgemeinden Achdorf, Adlkofen, Altdorf, Altheim, Arth, Ast, Attenhausen, Berg, Berghofen, Buch am Erlbach, Deutenkofen, Eching, Ergolding, Essenbach, Eugenbach, Frauenberg, Furth, Garnzell, Götzdorf, Grießenbach, Gündlkofen, Haunwang, Hohenegglkofen, Hüttenkofen, Jenkofen, Kronwinkl, Martinshaun, Mettenbach, Mirskofen, Moosthann, Münchnerau, Münchsdorf, Niederaichbach, Niederkam, Oberaichbach, Obergangkofen, Oberglaim, Oberköllnbach, Oberwattenbach, Ohu, Paindlkofen, Petersglaim, Pfettrach, Postau, Reichersdorf (seit 1900 Gundihausen), Schatzhofen, Schönbrunn, Tiefenbach, Tondorf, Unholzing, Unterneuhausen, Veitsbuch, Viecht, Vilsheim, Wachelkofen, Weihenstephan, Weihmichl, Weng, Widdersdorf, Windten, Wörth an der Isar und Wolfsbach zusammen..

Einzelnachweise

Kategorie:Organisation (Landshut) Kategorie:Landgericht (bayerische Verwaltungseinheit)