Marika Sängerlaub (* 26. Juni 1941 in Naumburg; † 1984) war eine deutsche Keramikerin.
Leben und Werk Marika Sängerlaub, geb. Kämpfer, studierte von 1961 bis 1966 an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle (Saale). Ihre wichtigsten Lehrer waren Erika Gravenstein und Walter Funkat. Nach dem Abschluss als Diplom-Keramikerin arbeitete sie freischaffend in Naumburg, zumeist gemeinsam mit ihrem Ehemann Klaus Sängerlaub. Sie war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.https://archiv.adk.de/objekt/2260172
Werkbeispiele
Traum (1976, Plastik aus Steinzeugton, 29 × 34 cm) Katzenhaus (um 1976, bemalte keramische Plastik, Höhe 36 cm) Springbrunnen auf dem Naumburger Holzmarkt (Ende der 1970er Jahre; mit industriell gefertigten Steinzeugröhren;Neue Berliner Illustrierte, 1973, Ausgabe ?, S. 27: In Naumburg verwandeln junge Künstler simple Abflußröhren zu kunstgewerblichen Glanzstücken. Die Idee kam bei der Gestaltung eines Brunnens: Marika und Klaus Sängerlaub versuchten einmal, industriell produzierte Steinzeugröhren als Grundelemente für Großkeramiken anzuwenden. ... mit Klaus Sängerlaub; um 2000 abgebaut und entsorgt)
Ausstellungen (möglicherweise unvollständig)
Einzelausstellungen
1978: Rostock, Galerie am Boulevard (mit Klaus Sängerlaub) 1979: Halle, Galerie am Dom (mit Klaus Sängerlaub) 1985: Halle, Institut für Biochemie der Martin-Luther-Universität (Gedächtnisausstellung)
Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR
1976: Berlin, Ausstellungsräume am Fernsehturm („Junge Künstler der DDR“) 1979: Halle/Saale: Bezirkskunstausstellung
Literatur
Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 804
Einzelnachweise
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