Der Marie Heim-Vögtlin-Preis (MHV-Preis) ist ein Schweizer Wissenschaftspreis, der vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) jährlich an Nachwuchsforscherinnen vergeben wird.

Der Preis ist nach Marie Heim-Vögtlin, der ersten Schweizer Ärztin, benannt. Er wird seit 2009 vergeben und ist mit 25’000 Franken dotiert. Er zeichnet Nachwuchsforscherinnen aus und soll junge Wissenschaftlerinnen inspirieren.

Ausgezeichnet wurden etwa die Archäologin Cristina Murer für ihre Forschung über Grabplünderungen in der Spätantike, die Juristin Charlotte Blattner für ihre Arbeit zum länderübergreifenden Tierrecht, die Astronomin Anne Verhamme zur kosmischen Reionisierung oder die Geochemikerin Denise Mitrano zu Mikroplastik.

Preisträgerinnen Seit 2009 wurden folgende Forscherinnen ausgezeichnet: +JahrPreisträgerinForschungsgebiet2009Viviane HessOnkologie2010Isabelle Cherchneff-ParinelloAstrophysik2011Rebecca LämmleKlassische Philologie2012Claire JacobNeurobiologie2013Lucia MalärMarketing2015Armelle Corpet Anna Nele MecklerMolekularbiologie Paläoklimatologie2016Zoe Lehmann ImfeldAnglistik und Theologie2017Mathilde BouvelMathematik2018Sara MontagnerBiologie2019Anne VerhammeAstronomie2020Charlotte BlattnerRecht2021Denise MitranoGeochemie2022Anna ElsnerFranzösische Literatur2023Maria Luisa BalmerMedizin2024Cristina MurerArchäologie2025Anna FellerEvolutionsbiologie

Einzelnachweise

Kategorie:Wissenschaftspreis (Schweiz) Kategorie:Erstverleihung 2009 Kategorie:Frauenförderpreis