miniatur|Kloster Chorin, 1863 Paul Hermann Emil Bennekenstein (* 31. Juli 1833 in Berlin; † 24. Oktober 1883 ebenda) war ein deutscher Landschaftsmaler.
Leben und Werk miniatur|Partie aus Pomern, in der Nähe von Treis, 1873 (an der Mosel) Sein Vater H. Benneckenstein war Maurerpolier und später Dachdeckermeister in Berlin., Eintrag über den Vater und zwei Brüder oder andere Verwandte, auch 1830, S. 40 (H. Benntckenstein !) und 1836, S. 22, (H. F. Benneckenstein) Der Familienname wurde um 1840/1850 in Bennekenstein geändert. Hermann Bennekenstein malte Landschaften am Rhein, an der Mosel, in den Alpen, in Tirol, Brandenburg, Italien, Frankreich und weiteren Regionen. Werke von ihm wurden auf den Ausstellungen der Berliner Akademie der Künste 1856, 1858, 1862, 1864, 1870 und 1877 sowie bei einer Ausstellung im Bayerischen Gewerbemuseum Nürnberg 1877 gezeigt.Vollmer, 1909, S. 332; detailliert in Verzeichnis der Werke lebender Künstler, ausgestellt in Berlin in den Sälen des Königlichen Akademie-Gebäudes, Berlin 1856, S. 5 (PDF), und weitere Jahre Sein Gemälde vom Lago Maggiore wurde durch Ölfarbendruck vervielfältigt. Der Dichter Theodor Fontane stellte 1875 auf einer Bootsfahrt enttäuscht fest, dass dort nicht viel mehr als auf einem Gemälde zu erkennen sei und bezog sich dabei wahrscheinlich auf dieses Bild.Hubertus Fischer, Theodor Fontane: Italienische Grenzüberschreitungen, in Claudia Buffagni (Hrsg.), Grenzüberschreitungen in Theodor Fontanes Werk, de Gruyter, Berlin 2024, S. 21–42, hier S. 24–25
Die Gemälde von Hermann Bennekenstein gelangten in private und öffentliche Sammlungen. 1943/1945 gingen mehrere verloren.Zerstört, entführt, verschollen. Die Verluste preußischer Schlösser im Zweiten Weltkrieg, Band 1, 2004, S. 80 (kurzer Ausschnitt) 1990 wurde eines in Moers gestohlen.Die Weltkunst, 1990, S. 68 (kurzer Auszug); das Ölgemälde Schloß Rheinstein am Rhein mit Barockrahmen, auf dem Spaziergänger zum Schloss Rheinstein gehen In der Gegenwart werden einige bei Auktionen angeboten.
Ehe und Nachkommen Hermann Bennekenstein war seit 1862 mit Minna Lange verheiratet.National-Zeitung, vom 8. Oktober 1862, Morgen-Ausgabe, S. 8 (linke Spalte), mit Mitteilung über die Eheschließung Sie wohnten ab 1866 in einem eigenen Haus in der Elisabethstraße 8/9 in Berlin.; auch im Einwohnerverzeichnis (Band I), der Sohn Johannes Benneckenstein wohnte dort mindestens bis 1911; die Adresse auch in Verzeichnis der Werke lebender Künstler, 1866, S. 5, und folgende Ausgaben; sowie Berliner Bau-Industrie-Adressbuch, 1877, S. 51 (Bennekenstein, Architectur- und Landschaftsmaler), und weitere Nachschlagewerke Ihr Sohn Johannes Bennekenstein (* 24. Juni 1873 in Berlin; † 26. September 1945) wurde Ingenieur. Er entwickelte und reparierte in einer eigenen Werkstatt in der Alten Jakobstraße 139 ab 1903 Zweitaktmotoren, später auch Flugmotoren.Der Motorwagen, 1904, S. XI (nach S. 153), mit einer Anzeige für seine Werkstatt, auch weitere Anzeigen, S. 183 Angabe über ein Patent von ihm Automobil-Rundschau, 1905, S. 154 (rechte Spalte); auch Jahrbuch der Automobil- und Motorboot-Industrie, 1908, S. 519 Patente von Johannes Benneckenstein in Patent-Blatt, 1904, S. 1554; Auszüge aus den Patentschriften, 1906, S. 1411; und Julius Küster, Patent-, Muster- und Markenschutz in der Motoren- und Fahrzeug-Industrie, 1908, S. 152,(2. Eintrag) Jahrbuch der Luftschiffahrt, 1911, S. 472; erwähnte Benneckenstein, Johannes, Flugmotoren
Literatur Hans Vollmer: Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Band 3. 1909. S. 332
Weblinks
Werke von Hermann Bennekenstein Artnet
Einzelnachweise
Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Maler (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1833 Kategorie:Gestorben 1883 Kategorie:Mann