Fritz Rudolf Franz Ehlotzky (* 21. Juni 1929 in Troppau; † 7. September 2019) war ein österreichischer Physiker und Hochschullehrer.

Leben Ehlotzky studierte an der Universität Wien und promovierte 1958 bei Theodor Sexl und Berta Karlik mit der Arbeit Die Reduktion des Dreikörperproblems in der Wellenmechanik. Im gleichen Jahr wurde er Assistent von Ferdinand Cap an der Universität Innsbruck. 1960/61 verbrachte er einen Forschungsaufenthalt an der University of Pittsburgh, USA, von 1967 bis 1969 war er Gastwissenschaftler an der University of Alberta, Kanada, wo er auch in den 1990er-Jahren mehrere Forschungsaufenthalte verbrachte. Zwischen 1962 und 1969 war er mehrfach am Kernforschungszentrum CERN in Genf tätigt. 1966 habilitierte er sich an der Universität Innsbruck, wo er 1976 zum außerordentlichen Professor ernannt wurde. Von 1978 bis 1983 und 1987–94 leitete er das Institut für Theoretische Physik. 1995 trat er in den Ruhestand.

Wirken Seinen Forschungsbereiche waren Quantenelektrodynamik und Quantenoptik. Nach seiner Pensionierung veröffentlichte er Lehrbücher zu Quantenmechanik und deren Anwendungen (2005) sowie zu Angewandter Mathematik für Physiker (2007).

Eholtzky war Initiator der internationalen Tagungsreihe Fundamentals of Quantum Optics in Obergurgl, Tirol, die 1984 zum ersten Mal stattfand und bis heute durchgeführt wird (zuletzt unter dem Namen International Conference on Quantum Optics).

Einer seiner Schüler war Wolf-Preisträger Peter Zoller, der 1976 bei ihm dissertierte.

Schriften (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Absolvent der Universität Wien Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1929 Kategorie:Gestorben 2019 Kategorie:Mann