Gonzalo Micó (* 17. November 1954 in Yaritagua/Bundesstaat Yaracuy) ist ein venezolanischer Gitarrist, Komponist und Musikpädagoge.
Leben Micó studierte Architektur, übte jedoch den Beruf nie aus. Später besuchte er das Guitar Institute of Technology in Hollywood (heute Musicians Institute) und studierte Gitarre bei Joe Diorio und Komposition bei Carl Schroeder. Während seines Studiums gründete er das Gonzalo Micó & Ted Shumate Quartett. Nach seiner Rückkehr nach Venezuela gründete er Anfang der 1990er Jahre zusammen mit María Eugenia Atilano die Musikschule Ars Nova.
Sein Debütalbum Cinemascope (1982) war eines der ersten Jazzalben Venezuelas, gefolgt von Be jazz artes (1983) und Gonzalo Micó (1985). In den 1990er-Jahren veröffentlichte er zahlreiche Alben, darunter Virtualmente (1990), das erste in Venezuela als CD erschienene Jazzalbum. Um diese Zeit entdeckte er die Steelpan für sich und integrierte sie ab dem Album Caribbean Colors (1992) in seine Aufnahmen. Sein Album Untitled Dreams (1996) wurde von der Kritik zum venezolanischen Jazzalbum des Jahres erklärt.
Als Studiomusiker wirkte Micó u. a. an Alben von Gastón Irazabal, Chiqui Rojas, Andy Durán und Gerardo Chacón mit; auf der Bühne trat er mit Musikern wie James Moody, Claudio Roditi, Ted Shumate, Jim Ates und Longineu Parsons auf. Seine eigenen Kompositionen wurden u. a. von Rubén Riera, Gastón Irazabal, Luis Julio Toro und Marcus Vinicius aufgenommen.
Diskographie Cinemascope, 1982 Be Jazz Artes, 1983 Gonzalo Micó, 1985 Virtualmente, 1990 Caribbean Colors, 1992 Untitled Dreams, 1996 Ambiance café, 1998 Ambiance Café, 1999 Juegos de playa, 2001 Lentement, Mademoisselle, 2003 Trio 20-10, 2010 (mit Edwin Arellano, Willy Díaz)
Quellen Sincopa: Gonzalo Micó musicavenezuela.com: Gonzalo Micó loboto radio: Gonzalo Micó
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