Black Dju Dibonga ist eine luxemburgisch-belgisch-portugiesische Filmkomödie von Pol Cruchten.

Handlung Joseph Touré, ein kapverdischer Arbeiter, der seit mehreren Jahren in Luxemburg lebt, ist verschwunden. Auf Wunsch seiner Mutter macht Dju Délé Dibonga, sein etwa zwanzigjähriger Sohn, sich auf die Suche nach ihm. Bei seiner Ankunft in Luxemburg wird Dju kühl empfangen. Nach einer von Mitarbeitern der Einwanderungsbehörde organisierten Polizeikontrolle wird er zur Polizeiwache gebracht. Zeca, seine Freundin aus demselben kapverdischen Dorf, die nach Luxemburg gekommen ist, um eine Ausbildung zur Krankenschwester zu machen, ist kaum gastfreundlicher. Dju erfährt, dass sein Vater in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Er wird beschuldigt, bei einer Schlägerei einen Vorarbeiter verletzt zu haben. Seitdem wird er von der Polizei gesucht. Dju weiß nicht, wie er Joseph finden kann. Der Zufall führt den jungen Mann mit Inspektor Pletschette zusammen, einem überarbeiteten Polizisten, der vom Dienst suspendiert wurde. Gemeinsam durchstreifen sie Luxemburg, der eine auf der Suche nach seinem Vater, der andere, um in diesem Abenteuer einen willkommenen Ausweg aus seiner täglichen Desillusionierung zu finden. Sie finden Joseph, und der Sohn kann den Vater davon überzeugen, wieder in seine Heimat zurückzukehren. Dju Délé Dibango seinerseits bleibt in Luxemburg.

Produktion Die Produktion kostete 100 Millionen Luxemburgische Franc.

Die Dreharbeiten begannen am 16. Januar 1995. Gedreht wurde auf den Kap Verde und sechs Wochen lang in Luxemburg. Die Dreharbeiten endeten im März 1995.

Förderung Der Film Fund Luxembourg unterstützte Samsa Film 1992 bei der Produktion des Films mit einem Zuschuss von 20 Millionen Luxemburger Franc. Bereits 1990 hatte Phenix Productions vom Filmfonds einen „Schreibzuschuss“ in Höhe von 800.000 Franc erhalten. Darüber hinaus erhielt Samsa Film 1993 auch eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,9 Millionen Französischen Franc vom europäischen Fonds Eurimages. Schließlich gewährte der Filmfonds 1996 eine weitere „Vertriebshilfe“ in Höhe von 2,5 Millionen Luxemburger Franc.

Veröffentlichung Die Premiere des Films fand im Kino Utopia im Januar 1996 statt. Der Kinostart in Luxemburg fand am 4. Oktober 1996 statt. In Luxemburg sahen den Film insgesamt 1360 Menschen in den Kinos. In Deutschland kam der Film am 2. November 2000 in die Kinos.

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1996 Kategorie:Luxemburgischer Film Kategorie:Belgischer Film Kategorie:Portugiesischer Film Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Rassismus im Film