Clemens Wenzelslaus Graf von Leyden (* 23. Dezember 1771; † 5. Mai 1830) war ein deutscher Ministerialbeamter und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Leben Clemens von Leyden wurde als Sohn des Freiherrn Joseph Ignaz von Leyden (1734–1809), kurbayerischer Minister und Gesandter am Reichstag zu Regensburg, der 1764 im Ritterkanton Kocher in die schwäbische Reichsritterschaft aufgenommen und später in den Freiherrnstand erhoben wurde. Seine Mutter war Ursula Maria Philippine Freiin von Welden. Er absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften und wurde 1793 königlicher Hofrat in München. 1805 erhielt er die Ernennung zum Vizepräsidenten des Hofgerichts München und wurde im selben Jahr Präsident des Appellationsgerichts München.
mini|hochkant|Schloss Affing, von 1682 bis 1816 im Besitz der Freiherren von Leyden 1817 wechselte er als königlicher Staatsrat in das Bayerische Staatsministerium der Justiz.
Am 25. Dezember 1818 erhielt er die Ernennung zum Reichsrat und hatte damit einen Sitz in der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns, die neben der Kammer der Abgeordneten den bayerischen Landtag bildete. Er war bis 1828 1. Sekretär im Präsidium der Kammer. Er war in vielen Fachausschüssen, darunter im Gesetzgebungsausschuss, vertreten.
Leyden verstarb 1830 kinderlos.
Auszeichnungen 1817 Großkreuz des Verdienstordens der Bayerischen KroneHof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern. 1827, S. 17 Digitalisat
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 1. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
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