Franz Georg Freiherr von Crailsheim (* 24. Mai 1777 in Ansbach; † 17. September 1838 auf Schloss Rügland) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.

Leben Franz Georg von Crailsheim entstammte dem fränkischen Uradelsgeschlecht Crailsheim und war ein Sohn des Julius Wilhelm Freiherr von Crailsheim (1736–1805), der Stammvater des 1. Astes der Linie Rügland und brandenburg-ansbachischer Oberforstmeister und Kammerherr war. Seine Mutter war Karoline Eleonore Wilhelmine von Neumont (1744–1869). mini|Schloss Rügland, Familienbesitz der Freiherren von Crailsheim Von seinem Vater übernahm er das Rittergut Rügland, das dem brandenburg-ansbachischen Hofkastenamt Ansbach gegenüber zur Lieferung von Leistungen verpflichtet war. In diesem Amt war er als Kammerherr und Administrator tätig. Am 20. April 1804 heiratete er Ernestine Philippine von Crailsheim (1783–1864). Aus der Ehe ging der Sohn Fedor Heinrich (1820–1885, Direktor der Kammer des Innern der Regierung in Schwaben) hervor. Am Hochzeitstag gründete er durch Stiftung von 1000 rheinischen Gulden eine Industrie- und Arbeitsschule, die Schülerinnen und Schülern Fertigkeiten im Stricken, Spinnen, Nähen, Korbflechten sowie Obstbaumpflege vermittelte.

1822 hatte er aus dem Stimmbezirk Rezatkreis ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte den bayerischen Landtag bildete. Er war Nachfolger des entlassenen Abgeordneten Franz Paul Christoph Freiherr von Seckendorf.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 1. Wahlperiode)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Kammerherr Kategorie:Freiherr Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1777 Kategorie:Gestorben 1838 Kategorie:Mann