Der Rotkogel oder Rotkogllt. AV-Karte ()laut TIRIS, keine Angabe in der ÖK 50, laut Alpenvereinsführer 2.657 Meter ist ein Berg am Tauernhauptkamm in der Granatspitzgruppe an der Grenze zwischen Osttirol und dem Oberpinzgau. Der Gipfel wurde erstmals am 8. Juli 1896 von Eduard Pichl und Eduard Gams bestiegen.

Lage Der Rotkogel ist ein doppelgipfeliger Felsrücken zwischen dem Tauernkogel () im Osten und dem Keeskogel () im Westen. Zwischen dem Tauernkogel und dem Rotkogel liegt die Rotkogelscharte (), vom Keeskogel führt der Verbindungsgrat weiter nach Westen zur Granatspitze (). An der Nordseite des Verbindungsgrates zwischen dem Rotkogel und dem Tauernkogel liegen die Reste des Weißseekees. Nordöstlich des Rotkogels befindet sich der Weißsee, nordwestlich der Untere Eisboden See, südlich das Kalser Dorfertal mit dem Dorfer See.

Aufstieg Die Erstbesteigung des Rotkogels erfolgte 1896 über den Südostgrat. Für diese Aufstiegsvariante wählt man als Ausgangspunkt die Rotkogelscharte, die vom Weißsee im Norden oder vom Dorfer See im Süden erreichbar ist. Der weitere Aufstieg erfolgt am Grat über eine Steilstufe und ein Schartl (III) oder durch rechtsseitige Umgehung des Grates (II) auf den Ostgipfel. Vom Rotkogel ist der Übergang über den Westgrat des Rotkogels auf den Keeskogel und zum Granatspitzsattel und der weitere Übergang zur Granatspitze über dessen Ostgrat möglich (II).

Einzelnachweise

Literatur und Karte Willi End: Alpenvereinsführer Glockner- und Granatspitzgruppe; Bergverlag Rudolf Rother; 10. Auflage 2003; ISBN 978-3-7633-1266-5 Alpenvereinskarte Blatt 39, 1:25.000, Granatspitzgruppe. Österreichischer Alpenverein, 2002, ISBN 3-928777-75-0

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