mini|Herrenhaus der Hofanlage (2009) Die Hofanlage Feuerschützenbostel 1 mit einem Herrenhaus in der niedersächsischen Stadt Bergen, Ortsteil Eversen-Feuerschützenbostel, im Landkreis Celle wurde im 19. Jahrhundert gebaut. Aktuell (2026) wird sie zum Wohnen (auch Ferienwohnungen) und gewerblich genutzt. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Bergen (Landkreis Celle)).Beschreibung/Bilder der Gesamtanlage im Denkmalatlas Niedersachsen

Geschichte und Beschreibung Feuerschützenbostel, südwestlich von Eversen, wurde erstmals 1526 erwähnt in einer Urkunde, bei der ein Balthasar von Kimme (to Kymme = Feuerschütz) belehnt wurde. Benannt wurde das Rittergut nach dieser Familie von Feuerschütz, die vom 15. bis in das 17. Jahrhundert hier die Lehnsherrschaft hatte (siehe auch Georg Friedrich von Feuerschütz). Danach wechselten die Eigentümer. Aktuell (2026) ist das Gut im Eigentum der Familie von Harling.

Die Gutsanlage besteht aus dem eingeschossigen, traufständigen Herrenhaus von 1901 (Inschrift) als repräsentatives, gründerzeitliches, massives Gebäude auf Souterrain und auskragendem Drempel, mit dreiachsigem Mittelrisalit, ziegelgedecktem auskragenden Satteldach mit Freigespärre, sowie mit Eckquaderung, Fenstereinfassung und Entrée in Putzquaderung,Beschreibung/Bilder des Herrenhauses im Denkmalatlas Niedersachsen dem eingeschossigen, traufständigen Wohn- und Wirtschaftsgebäude von um 1800, als regionaltypisches Vierständer-Hallenhaus, auf Backsteinsockel, in Fachwerk mit Steinausfachungen, mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach, Ladeluke und der Grooten Door am Wirtschaftsgiebel, sowie weiteren seitlichen Einfahrten zur Hofauffahrt,Beschreibung/Bilder des Wohn- und Wirtschaftshaus im Denkmalatlas Niedersachsen dem eingeschossigen, traufständigen, südlichen Pferde- und Hundestall als verklinkerter Massivbau von 1902, mit ziegelgedecktem Satteldach und vorkragendem Freigespärre,Beschreibung/Bilder des Pferde- und Hundestall im Denkmalatlas Niedersachsen der eingeschossigen, traufständigen Scheune von um 1880, als Vierständerbau, in verbohltem Fachwerk, mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach und mit Längsdurchfahrt,Beschreibung/Bilder der Scheune von 1880 im Denkmalatlas Niedersachsen der eingeschossigen nördlichen Scheune von um 1900, auf hohem Backsteinsockel, in Fachwerk mit Steinausfachungen und geschosshohen Streben, mit Krüppelwalm und mehreren Quereinfahrten,Beschreibung/Bilder der Scheune von 1900 im Denkmalatlas Niedersachsen

Das Gut ist heute ein Forstbetrieb und liegt in ausgedehnten Mischwäldern am Heidefluss Oertze.

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… geschichtliche Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, als Zeugnis- und Schauwert für die Bau- und Kunstgeschichte sowie für die Siedlungs- und Stadtbaugeschichte ….“

Einzelnachweise

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