Barbara Giessmann (* 18. Juli 1952 in Dippoldiswalde) ist eine deutsche Soziologin und Politikerin (PDS, später Die Linke).

Leben Nach dem Abitur studierte Giessmann auf Lehramt die Fächer Mathematik und Physik und wurde anschließend als Lehrerin an der Schule der Solidarität tätig. Später promovierte sie bis 1989 zur Dr.phil. in Soziologie und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR. Nach der Wende wurde sie zeitweise an der Ludwig-Maximilians-Universität München und dann als Immobilienmanagerin tätig.

Politik Im Mai 1990 wurde Giessmann Mitglied der ersten demokratisch-gewählten Stadtverordnetenversammlung von Ost-Berlin, der Hauptstadt der DDR. Sie engagierte sich später in Glienicke/Nordbahn in der PDS und später in der Linken, u. a. saß sie in der Gemeindevertretung. Dort ist sie bis heute als sachkundige Einwohnerin aktiv.Die Linke Glienicke: Barbara Giessmann. Abgerufen am 27. Februar 2026

Publikationen

Literatur Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 420.

Einzelnachweise

Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Berlin (DDR) Kategorie:PDS-Mitglied Kategorie:Die-Linke-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Frau