Sabahattin Erbuğa (* 24. Juni 1954 in Kars; † 25. November 1999 in Izmir) war ein türkischer Fußballspieler und -trainer.

Karriere Im Verein Er begann seine fußballerische Laufbahn in der Jugend von Ankara Şekerspor und rückte dort später in die erste Mannschaft auf. Durch seine dort gezeigten Leistungen wurde er in die türkische U-21-Nationalmannschaft berufen, wodurch er einem breiteren Publikum bekannt wurde.

Zu Beginn der Saison 1975/76 wechselte er schließlich zu Fenerbahçe Istanbul. Bei Fenerbahçe spielte er zwei Spielzeiten und kam in vielen Begegnungen zum Einsatz, konnte sich jedoch nicht dauerhaft als Stammspieler etablieren.

Zur Saison 1977/78 schloss er sich dem Erstligisten Altay Izmir an. Dort gehörte über viele Jahre hinweg als feste Größe der Anfangsformation an. Am Ende der Saison 1983/84 gewann er mit seiner Mannschaft die Meisterschaft der 2. Liga und erreichte damit den Aufstieg in die 1. Liga.

Nachdem er bis zum Ende der Saison 1985/86 weiterhin für Altay gespielt hatte, beendete er anschließend seine aktive Fußballkarriere.

In der Nationalmannschaft Der insgesamt zwölfmal in die Nationalmannschaften berufene Sabahattin Erbuğa bestritt elf Länderspiele, davon vier für die türkische U-21-Nationalmannschaft und sieben für die A-Nationalmannschaft der Türkische Fußballnationalmannschaft.

Sein Debüt für die U-21-Auswahl gab er am 18. März 1973 in einem Spiel gegen die U-21-Nationalmannschaft Rumäniens. Sein erstes Spiel für die A-Nationalmannschaft absolvierte er am 12. Oktober 1975 ebenfalls gegen die rumänische Nationalmannschaft. Darüber hinaus kam er am 28. September 1980 in einem inoffiziellen Freundschaftsspiel gegen die Auswahl Nordzyperns zum Einsatz.

Trainerkarriere In der Saison 1987/88 fungierte Erbuğa für ein Ligaspiel als Cheftrainer von Altay Izmir. Die von ihm betreute Mannschaft unterlag dabei MKE Ankaragücü mit 2:4.mackolik.com: Ankaragücü-Altay 4:2 (2:1), abgerufen am 25. Februar 2026.

Während der Amtszeit von Raşit Çetiner als Cheftrainer der Türkische U-21-Fußballnationalmannschaft war er als Co-Trainer tätig und gehörte dem Trainerstab der U-21-Auswahl an.

Tod Am 25. November 1999 verstarb er infolge eines Herzinfarkts.

Persönliches Während seiner Zeit bei Altay Izmir erhielt er im Jahr 1978 von seinem engen Mannschaftskameraden Nevruz Şerif den Spitznamen „Kunta Kinte Sabahattin“, in Anlehnung an die damals im türkischen Fernsehen (TRT) ausgestrahlte und sehr populäre Fernsehserie Roots und deren Hauptfigur Kunta Kinte. Der Beiname bezog sich auf seine dunkle Erscheinung sowie seine als besonders fleißig und unermüdlich wahrgenommene Spielweise.

Mit der Zeit wurde dieser Spitzname auch von den Zuschauern auf den Tribünen übernommen, sodass er unter dieser Bezeichnung in Erinnerung blieb. Seine Freundschaft zu Nevruz Şerif galt als besonders eng; in Anlehnung daran gab er seinem Sohn den Namen Nevruz Eralp Erbuğa.

Erfolge Fenerbahçe Istanbul TSYD Kupası: 1975, 1976

Altay Izmir Türkischer-Fußballpokal-Sieger: 1980 TFF 1. Lig: 1984

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Einzelnachweise

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