Berlin–Leipzig 1970 war die 40. Austragung des seit 1920 ausgefahrenen deutschen Eintagesrennens Berlin–Leipzig. Es fand am 18. April statt und führte über 185 Kilometer von Berlin in die sächsische Metropole nach Leipzig. Sieger wurde Karl-Heinz Miersch.
Rennverlauf Rund 100 Radrennfahrer der Leistungsklasse im DDR-Radsport waren in Schönefeld an der Stadtgrenze zu Berlin am Start.Miersch vor Gonschorek. In: Berliner Zeitung, 19. April 1970, S. 7; online. Dazu kam die bulgarische Nationalmannschaft mit sieben Fahrern. Für die Fahrer der Nationalmannschaft der DDR war es das erste von drei Qualifikationsrennen für die Internationale Friedensfahrt 1970.
Nach 70 Kilometern zerfiel bei starkem Regenwetter das Hauptfeld in drei Gruppen. 30 Kilometer vor dem Ziel unternahm Dieter Mickein den rennentscheidenden Ausreißversuch, dem sich sechs Fahrer anschlossen. Den Zielsprint gewann Karl-Heinz Miersch knapp. Ergebnis Platz Fahrer Verein/Ort Zeit (h) 1. Karl-Heinz Miersch SC Dynamo Berlin 4:16:58 h 2. Dieter Gonschorek ASK Vorwärts Leipzig gl. Zeit 3. Dieter Mickein SC DHfK Leipzig gl. Zeit 4. Dieter Voigtländer SC Karl-Marx-Stadt gl. Zeit 5. Bernd Höcke SC DHfK Leipzig gl. Zeit 6. Horst Willgruber ASK Vorwärts Leipzig gl. Zeit … Weblinks
Einzelnachweise
#1970 Kategorie:Radsportwettbewerb in der DDR Kategorie:Radrennen 1970