Karl (Carl) Heinrich Hermann Stahl (* 13. Mai 1824 in Darmstadt, Großherzogtum Hessen; † 13. November 1848 ebenda) war ein deutscher Porträt- und Historienmaler.
Leben Karl Stahl war ein Sohn des Darmstädter Hofgerichtsadvokaten Wilhelm Christian Tillmann Stahl (1795–1841) und dessen Ehefrau Karoline Luise, geb. Eigenbrodt (1800–1871).Hessische Biographien. Band 3, S. 11 Nach Unterricht durch den Darmstädter Zeichner und Kupferstecher Ernst Rauch besuchte Stahl gemeinsam mit seinem Freund Heinrich Ferdinand Hofmann in den Jahren 1842 bis 1844 die Kunstakademie Düsseldorf. Dort war er Schüler der Malerklasse von Theodor Hildebrandt und der 1. Klasse des Akademiedirektors Wilhelm von Schadow.„Stahl / Karl / BR 0004 Nr. 1559 / 116V / 1844 / 1. Klasse / Schadow, W.“. In: Landesarchiv Nordrhein-Westfalen: Findbuch 212 01 04: Schülerlisten der Kunstakademie Düsseldorf (PDF) 1846 kehrte er nach Darmstadt zurück, wo er seinen Lebensunterhalt mit Porträtaufträgen bestritt. Neben Heinrich Felsing war er Turner und gehörte zu den Gründern des TSG Darmstadt 1846. 1847 unternahm er eine Studienreise nach Paris. Stahl erkrankte an Typhus, als er im Herbst 1848 nach Fränkisch-Crumbach gekommen war, um Hermann und weitere Kinder seines Onkels, des evangelisch-lutherischen Theologen Friedrich Ludwig Karl Stahl (1804–1848), zu porträtieren.
Außer Porträts schuf Stahl Historienbilder und Darstellungen aus der germanischen Mythologie.
Literatur
Jürgen Haupt: Handzeichnungen und Bilder von Carl Stahl 1824–1848. Darmstadt 1901.
Weblinks Stahl, Carl Heinrich Hermann, Eintrag im Portal darmstadt-stadtlexikon.de
Einzelnachweise
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