Haus Teichgasse 18 ist ein klassizistisches Wohn- und Geschäftsgebäude an der Kreuzung zum Graben in der Altstadt von Weimar. Am Graben 6/8 hat die Volkshochschule Weimar ihren Sitz. Haus Teichgasse 18 bildet mit ihr eine klassizistische Hauszeile.

Geschichte Der Durchbruch durch die Stadtmauer zur Teichgasse erfolgte 1819. Der Bau dieser klassizistischen Häuserzeile war Folge einer um 1800 begonnenen Bebauung eines Gebietes der unter Anna Amalia erfolgten Niederlegung der Stadtbefestigung.Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 4.1.: Altstadt, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 384. Sonstige gesicherte Angaben zur Entstehungsgeschichte fehlen jedoch. Angeblich geht die bauliche Zusammenfassung von Graben 6, 8 und Teichgasse 18 laut Gitta Günther und Lothar Wallraf auf Clemens Wenzeslaus Coudray zurück.Gitta Günther, Lothar Wallraf (Hrsg.): Geschichte der Stadt Weimar, 2. Aufl. Böhlau, Weimar 1976, S. 274. In der Coudray behandelnden Monographie von Rolf Bothe ist davon aber keine Rede.Rolf Bothe: Clemens Wenzeslaus Coudray: 1775–1845; ein deutscher Architekt des Klassizismus, Köln; Weimar; Wien: Böhlau, 2013, ISBN 978-3-412-20871-4 Auch in der von Rainer Müller herausgegebenen Denkmaltopographie zu Weimar gibt es hier keinen Hinweis.

Bemerkenswert ist die Giebelseite mit dem schiefergedeckten Obergeschoss. Es wurden zwei verschiedene Schiefer verwendet. Der hellere Schiefer wurde dabei für die Gestaltung des Musters ausgewählt. Es ist nicht das einzige dieser Art. Doch häufig ist diese Fassadengestaltung in Weimar nicht anzutreffen. Vergleichbar ist dahingehend Haus Graben 25. Die Nordfassade ist so gestaltet wie die der Volkshochschule.

Weblinks Teichgasse 18 auf fotoarchiv.weimar.de

Einzelnachweise

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