Klaus Müller (* 29. März 1968Handelsregister-Bekanntmachungen vom 23. Februar 2026, HRB 745715 vom 19. Februar 2026) ist ein deutscher Eisenbahnmanager. Er war unter anderem Geschäftsführer der DB Kommunikationstechnik und Vorstandsmitglied der DB InfraGO. Seit 1. Januar 2026 ist er technischer Geschäftsführer der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH (DB PSU) und somit u. a. für die Realisierung von Stuttgart 21 und der Infrastruktur des Digitalen Knotens Stuttgart verantwortlich. Zum 1. März 2026 übernahm er den Vorsitz der Gesellschaft.

Werdegang Müller studierte an der Universität der Bundeswehr in München Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik und leitete anschließend als Offizier Fernmeldeeinheiten der Bundeswehr.

Von 2001 bis 2003 arbeitete er bei der Mannesmann Arcor AG & Co. KG am Aufbau von GSM-R.

Ab 2004 nahm er verschiedene Führungsfunktionen zu GSM-R und weiterer Telekommunikation in der DB Netz AG wahr. Um 2006 und 2007 war er „Leiter Projekt Einführung GSM-R“.

Bei DB Netz verantwortete er später die Entwicklung von „digitalen Stellwerkstechnologien“ und war ab 2011 bis wenigstens 2019 zusätzlich Chief Technical Officer (CTO) des Unternehmens. Ab 2015 und bis wenigstens November 2018 verantwortete er zusätzlich das Technik- und Anlagenmanagement für Stellwerks-, Telekommunikations- und Elektrotechnik.Klaus Müller: Digitalisierung der Infrastruktur: Wettbewerbsfähigkeit durch weniger Komponenten und intelligentere Technik. Foliensatz zu einem Vortrag auf dem Signal+Draht-Kongress am 8. November 2018 in Fulda. 2018 war er auch „CTO Infrastruktur DB AG“. Von Dezember 2017 bis Mai 2019 war er ebenfalls Mitglied des Aufsichtsrats der DB Fahrwegdienste GmbH.DB Fahrwegdienste GmbH, Berlin: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017.DB Fahrwegdienste GmbH, Berlin: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019.

Vom 1. April 2019 bis Januar 2025 war er Vorsitzender der DB Kommunikationstechnik. Die Gesellschaft wurde zum 30. Mai 2025 mit der DB InfraGO verschmolzen.

Müller wurde am 12. September 2024 für den Zeitraum vom 1. Februar 2025 bis zum 31. Januar 2028 zum Vorstandsmitglied der DB InfraGO AG bestellt, verantwortlich für das neu eingerichtete Ressort Digitale Infrastruktur und Kommunikationstechnik. Im Zuge einer Organisationsänderung wurde Müllers Vorstandsressort zum 1. Januar 2026 wieder aufgelöst. Müller war ebenfalls Geschäftsführer der Digitale Schiene Deutschland GmbH, die im September 2025 durch Verschmelzung mit der DB InfraGO AG aufgelöst wurde.Handelsregister-Bekanntmachungen vom 27. Januar 2025, HRB 212233 BHandelsregister-Bekanntmachungen vom 9. September 2025, HRB 212233 B

Er wurde Anfang 2026 zum technischen Geschäftsführer der DB PSU ernannt. Zum 1. März 2026 übernahm Müller den Vorsitz der Geschäftsführung der Gesellschaft. Er folgte in dieser Funktion Olaf Drescher nach.

Privates Müller lebt in Ruppach-Goldhausen.

Weblinks DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH. Kurzprofil auf der Homepage der DB PSU

Einzelnachweise

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