Aemil Fendler, eigentlich Albert Emil August Fendler (* 1848 in Berlin; † 21. November 1914 in Berlin-Schöneberg),Standesamt Berlin-Schöneberg 2, Sterberegister 1914, Urkunde Nr. 948. In: Ancestry.com. Berlin, Deutschland, Sterberegister, 1874–1986 [Datenbank online]. war ein deutscher Schriftsteller, Kunstkritiker und Kustos an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin.

Leben Albert Emil August Fendler war der Sohn des Kanzleisekretärs August Fendler und der Luise Fendler, geborene Suckow. Er wurde Schriftsteller und trat in erster Linie als Kunstkritiker hervor. Im Jahr 1880 wurde er Assistent Karl Gussows, des ersten Direktors des Kunstgewerbemuseums, ab 1905 Direktorialassistent und ab Juli 1909 Kustos an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums. Er schrieb für verschiedene Zeitschriften, so z. B. als ständiger Mitarbeiter für die „Tägliche Rundschau“ von Friedrich Bodenstedt, für „Das Kunstgewerbe“ von Ferdinand Avenarius und die „Zeitschrift für bildende Kunst“.

Publikationen 1876: Begleittexte zu Durch’s deutsche Land von Bernhard Mannfeld 1896/1897: Begleittexte zu Meisterwerke der Holzschneidekunst von Sascha Schneider 1899: Texte zu Die Worpsweder. Meisterwerke der Holzschneidekunst, J. J. Weber, Leipzig 1899 1901: Texte zu Otto Eckmann, Wasmuth, Berlin 1901

Einzelnachweise

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