Olman V. Wiebe (auch bekannt als Olman Viper; bürgerlich J. Oliver Wiebe) ist ein deutscher Musikproduzent, Toningenieur, Mixer und Mastering-Engineer. Er lebt und arbeitet in Hamburg.
Leben Wiebe begann seine musikalische Laufbahn als Schlagzeuger und war Mitgründer mehrerer Bands, darunter Projekte mit Pascal Finkenauer. Mit seiner Band Tutribes trat er unter anderem mit Emil Bulls, 4lyn und Planlos auf.
Zwischen 1999 und 2002 studierte er Tontechnik an der SAE in Hamburg. Anschließend arbeitete er im Bereich Alternative, Metal und Punk, unter anderem als FOH-Engineer für Dark Age. 2002 gründete er Hertzwerk und war Mitbegründer der Nullzwei-Studios in Hamburg, wo er für ZSK, Montreal und Captain Planet arbeitete.
Seit 2006 betreibt Wiebe seine eigenen Studios am Hamburger Stadtpark. Seine Arbeiten umfassen Produktionen und Masterings für zahlreiche deutsche und internationale Künstler, darunter Metal‑Bands wie Kreator und Caliban, Rock‑ und Pop‑Acts wie Peter Maffay, Wirtz, Ohrenfeindt, Sondaschule und Jupiter Jones, sowie Hip‑Hop‑ und Pop‑Künstler wie B‑Tight, Adel Tawil und Alexa Feser. Mehrere seiner Arbeiten erreichten Platzierungen in den deutschen Musikcharts.
2020 schrieb er gemeinsam mit Bastian Wulff den Titel It Will Be Fine für Brix Schaumburg, der als Eröffnungssong des 36. Teddy Awards bei der Berlinale verwendet wurde. Das begleitende Musikvideo erhielt einen Preis beim International Film Festival Manhattan.
Wiebe war als Dozent an der SAE und der Deutschen POP tätig und arbeitet regelmäßig als Coach für die Wacken Foundation. Seit 2024 betreibt er mit seiner Produktionsfirma Hertzwerk das Studio 1 in den Chefrock Studios in Hamburg.
Weblinks www.hertzwerk.de www.olmanwiebe.com Olman V. Wiebe bei Discogs Olman V. Wiebei bei muso.ai
Einzelnachweise
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