Gero Koch (* 17. März 1935 in Ohlau; † 28. August 2012) war ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.

Leben Koch wuchs in Hessen auf, absolvierte das Abitur in Lauterbach und trat am 1. Juli 1956 beim Grenadierlehrbataillon in Hammelburg in die Bundeswehr ein. Er besuchte im 3. Offizieranwärter-Jahrgang die Heeresoffizierschule II in Husum und die Infanterieschule in Hammelburg. 1958 war er Zugführer im Grenadierbataillon 22, dann umbenannt in Panzergrenadierbataillon 43, in Fritzlar, von Oktober 1958 bis März 1961 Offizier für Personalwesen (S 1) im Stab jenes Bataillons, von April 1961 bis März 1964 Kompaniechef im Panzergrenadierbataillon 51 in Rotenburg an der Fulda und von April 1964 bis September 1966 S 1 der Panzergrenadierbrigade 5 in Homberg (Efze).

Von 1966 bis 1968 absolvierte Koch den 9. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er von Oktober 1968 bis März 1969 Generalstabsoffizier zur besonderen Verwendung in der 7. Panzerdivision in Unna, absolvierte vom April 1969 bis März 1970 den 7. Generalstabslehrgang an der indonesischen Führungsakademie in Bandung auf Java, war von April 1970 bis März 1973 Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der Panzergrenadierbrigade 2 in Braunschweig und von April 1973 bis März 1975 Bataillonskommandeur des Jägerbataillons 102 in Bayreuth. Von April bis September 1975 absolvierte er die Ausbildung zum Militärattaché an der Schule für Nachrichtenwesen der Bundeswehr in Bad Ems und war von Oktober 1975 bis September 1979, als Nachfolger von Egbert von Jena, Verteidigungsattaché an der Deutschen Botschaft Bangkok, wo er für Thailand, Birma und Laos akkreditiert war. Ihm folgte Harald Edler von Braunmühl nach. Danach war er von Oktober 1975 bis September 1985 Referatsleiter VI 3 (Heeresentwicklung) im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn.

Ab Oktober 1985 war Koch Brigadekommandeur der Panzerbrigade 34 in Koblenz und in seiner letzten Verwendung ab April 1990 Abteilungsleiter VIII und General der Infanterie im Heeresamt in Köln. Mit Ablauf des März 1995 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Koch war verheiratet und hatte eine Tochter. Er starb 2012.

Auszeichnungen Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1978) Orden der Krone von Thailand (Komtur, 1979) Weißer Elefantenorden von Thailand (1979) Meritorious Service Medal (1989) Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold

Siehe auch Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Kommandeur der Panzerbrigade 34 (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Brigadegeneral (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung) Kategorie:Deutscher Militärattaché Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold Kategorie:Träger des Ordens der Krone von Thailand Kategorie:Träger der Meritorious Service Medal (Vereinigte Staaten) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Gestorben 2012 Kategorie:Mann